Fachbereiche: Geschichte, Sowi, Philosophie; Sprachen; Wirtschaft, Recht; Nawi, Biologie, Technik und Blödsinn.
Dieser Universal-Blog ist aus einer Seite für Geschichte, Politik (und Realienkunde) hervorgegangen, die sich dann in Richtung Humanwissenschaften weiterentwickelt hat.
Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch; Latein, Altgriechisch; Russisch, Japanisch, Chinesisch; Mittelägyptisch etc.
Personen-Link: http://novatlan.blogspot.de/2014/08/personen-pool.html

Samstag, 29. Dezember 2012

Freitag, 28. Dezember 2012

ANONYMITÄT IM INTERNET


(relativ) anonym im Internet?!

Vollbild anzeigen

Wer ohne große Mühen seine Spuren beim surfen verwischen möchte, der kann auf das Tor Browser Bundle (TBB) zurückgreifen.

Die aktuellste Version ist hier https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html.en zu haben.

pmb

Mittwoch, 26. Dezember 2012

FRAUEN IM KAMPFSPORT


1. Budo:

Nikki Berwick


Chloe Bruce


Emma Elmes


Michelle "Mouse" Krasnoo


Karyne Belanger


Amy Latta-Won, Sireesha Achanti, Sandra Hess, Gemma Nguyen, Tatjana Arjenko, Cecily Fay, Katheryn Winnick, Mary Youshock,


2. Boxen/Kickboxen:

Regina Halmich


Susianna Kentikian
Kentikian in Hamburg, Februar 2008

Ina Menzer


Christine Theiss



3. Ringen:

Alexandra Engelhardt


Stéphanie Groß



Anmerkung: Die hier verwendeten Fotos stammen aus allgemeinzugänglichen Internetquellen wie Wikipedia. Sollten dennoch durch ihren Gebrauch Urheberrechte tangiert werden, so bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen. Wir werden die entsprechenden Bilder dann unverzüglich entfernen.



SOZIOLOGIE: PERSONEN

Hier ist eine kurze Liste der wichtigsten Soziologen. 
Die kursiv geschriebenen Personen kamen über Nebenlinien zur Soziologie.
Die fett geschriebenen Personen sind besonders wichtige Vertreter der Soziologie.
Diese Einteilung ist natürlich Abwägungssache.
-
Der Begriff Soziologie bedeutet gleichzeitig die Wissenschaft wie auch das Untersuchungsprojekt wie z. B. die "Soziologie des Geldes". Eine Soziologie des Witzes hat aber noch niemand geschrieben. 
-
Francois Quesnay (1694 - 1774)
-
Condorcet (1743 - 1794)
Comte de Saint-Simon (1760 - 1825)
[Claude-Henri de Rouvroy] 
Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831)
Auguste Comte (1798 - 1857)
-
Karl Marx (1818 - 1883)
Friedrich Engels. (1820 - 1895)
Herbert Spencer (1820 - 1903)
Vilfredo Pareto (1848 - 1923)
Ferdinand Tönnies (1855 - 1936)
Georg Simmel (1858 - 1918)
Emile Durkheim (1858 - 1917)
George Herbert Mead (1863 - 1931)
Max Weber (1864 - 1920)
Robert E. Park (1864 - 1944)
Alfred Weber (1868 - 1958)
Robert Michels (1876 - 1936)
Leopold von Wiese (1876 - 1969)
Marcel Mauss (1872 - 1950)/ 
Maurice Halbwachs (1877 - 1945)
Theodor Geiger (1891 - 1952)
Karl Mannheim 
Norbert Elias
Max Horkheimer. (1895 - 1972)
Herbert Marcuse (1898 - 1979)
Alfred Schütz (1899 - 1959)
-
Erich Fromm (1900 - 1980)
Paul Lazarsfeld (1901 - 1976)
Talcott Parsons (1902 - 1979)
Theodor W. Adorno (1903 - 1969)
Hans Freyer (1887 - 1969)/ 
Arnold Gehlen (1904 - 1976)/ 
Helmut Schelsky (1912 - 1984)
Raymond Aron (1905 - 1983)
René König (1906 - 1992)
Robert K. Merton. (1910 - 2003)
C. Wright Mills (1916 - 1962)
George C. Homans (1919 - 1989)
Erving Goffman (1922 - 1982) 
Shmuel N. Eisenstadt (1923 - 2010)
Zygmunt Bauman (1925)
Alain Touraine (1925)
Michel Foucault (1926 - 1984)
Niklas Luhmann (1927 - 1998)
Thomas Luckmann (1927)
Jean Baudrillard (1929 - 2007)
Ralf Dahrendorf (1929 - 2009)
Jürgen Habermas (1929)
Pierre Bourdieu (1930 - 2002)
Immanuel Wallerstein (1930)
Hartmut Esser (1943)
Richard Sennett (1943)
Ulrich Beck (1944)
-
Sonstiges: Neuere Historische Soziologie, Soziologische Netzwerkanalyse, Soziologischer Neoinstitutionalismus, Postmoderne Theoretiker der französischen Soziologie
-
LITERATUR:
Kaesler, Dirk: Klassiker der Soziologie/Aktuelle Theorien der Soziologie
Korte, Hermann: Einführung in die Geschichte der Soziologie



Dienstag, 25. Dezember 2012

C-omedy: Novatlan Late Night


(Noctes Novatlantis)


NOVEMBER

21.11

POINTING FINGER:



AUCH DU LEBST NICHT EWIG - VAN HINK!


SEPTEMBER

15.09.

PIRATES OF THE CARIBBAYERN:




FEBRUAR

20.02. (nicht 20.04.!)

IM FÜHRER-HQ:


"Den Russen können wir zur Not noch einkesseln, aber was zur Hölle machen wir mit Justin Bieber!?"


19.02.

HENGIST & HORSA


"Es gibt Menschen, die werrfen der NSDAP und insbesondere mirr vorr, ich sei in-tolerant!
Und sie bezeichnen dies als undeutsch... 
Da frage ich: Ist es denn deutsch, wenn in einem Rregal drreissig verrschiedene Sorrten Pferrdefleisch sind? Und ich möchte als in-tolerant gelten, denn es ist mein erklärrtes Ziel, diese drreissig verrschiedenen Sorrten aus den Rregalen hinauszufegen!" 

Der Führer warnt - wehret den Anfängen!


UNSER IMAGEBERATER...

... 4LOM.


UNSER PARFUM...

...MAOISTE.


UNSERE EISLAUFTRAINERIN (besser als die aus'm Ostblock)...

...EVIL-LYN!


07.02.

PROPAGANDA STYLE vs. OPPAN-GANGNAM STYLE


Eigentlich wollten wir den neuen Style ja ignorieren, aber er hält sich zu lange.

Wenn man genau hinhört, merkt man, dass der Sänger Psy vor die Textzeile "Gangnam Style" zwei Silben setzt ("Oppan"), mit denen der Text wie "Propa-ganda Style" klingt.


JANUAR

13.01.

Neulich haben wir linke Politikerinnen im AStA gesehen.
Man muss schon sagen: Im Vergleich zu früher sind diese AStA-Miezen optisch kampfwertgesteigert!
Früher erzählte man sich noch den Witz: "Was unterscheidet eine Sozialpädagogikstudentin von einem falsch geparkten Auto?" - "Das Auto wird wenigstens ab und zu mal abgeschleppt!"
Heute gilt dieser Satz nicht mehr uneingeschränkt...



Samstag, 22. Dezember 2012

C-Glossen zum Zeitgeschehen

JAHRESTHEMEN

2012    - Blog-System
2011    - Youtube, Amazon
2010    - Kriminologie, Guild Wars, Haustiere, tragbare Computer, Digitalphotographie
2009    - Sarah Silverman
2008    - Ägypten, Japan
2007    - Südfrankreich/Gallia Narbonensis
2006    - Fussball-WM, MMORPG mit Silkroad Online
2005    - Unreal Tournament
2004    - Kampfsport und Frauenringen
2003    - Neugruppierung der Internetpräsenz; Shooter: Counter-Strike & Quake
2002    - Räuberwesen (Francois Villon)
2001    - Wassermobilität (Schlauchboote), Ernst Jünger
2000    - Marxismus und Rationalismus
vorher  - Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften (Soziologie, Psychologie, Politologie), Klassenanalyse, Psychoanalyse, Film, Altgriechisch, Ostasien, Technikphilosophie, Counter-Culture, Sinnesbiologie (Physiologie), Homepage, MUD, Warcraft


ÜBERBLICK (IM AUFBAU)

- Ausgangspunkt: Dualismus/Dialektik Materialismus-Idealismus (vgl. Philosophie)

  • die Welteinteilung in Materie und Geist (Bewusstsein, Überbau) ist sinnvoll
  • den Anforderungen der neuen Physik hält sie nicht stand, ist aber für das Alltagsleben praktikabel
  • der materialistischen Weltdeutung ist der Vorzug zu geben; es gibt keinen völlig immateriellen Geist
  • es gibt aber trotzdem einen Geist (Bewusstsein), er ist nur von der Materie abhängig
  • von daher gibt es keinen Grund, wie es viele (zynische) Materialisten tun, die Geistidee zu verlachen
  • die Beschäftigung mit dem eigenen Geist ist sehr wichtig;
    dabei muss es zur geübten Bewusstseinserweiterung und -focussierung kommen;
    das hat nichts mit esoterischer Spinnerei zu tun
- die Wissenschaften vom Menschen (sehr interessant):
  • Geschichte
  • Sprachwissenschaften
  • Philosophie (als Protowissenschaft)
  • Sozialwissenschaften (Soziologie, Psychologie, Politologie, Pädagogik)
  • bedingt. Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
  • Biologie (spez. Humanbiologie)


- Individualismus-Kollektivismus (vgl. Soziologie)

  • der Individualismus ist sehr wichtig, weil er die Kräfte des Individuums freisetzt, die häufig blockiert werd.
  • damit ist kein Über-Individualismus gemeint, der so oft kritisiert wird
  • der Mensch ist gruppenbezogen gebaut (kein atomistisches Individuum), er muss aber in der Gruppe frei sein
  • auch der umstrittene Hedonismus kann in bestimmten Grenzen sinnvoll sein (positiv wirken),
    eine extreme Triebunterdrückung führt nämlich zu Frustrationen oder Triebumleitung (Kreuzzüglertum)


- Top-Down und umgekehrt - sinnvolle Herrschaftsstrukturen
- Weltanschauungen
  • Weltanschauungen sind oft, aber nicht immer irrational
  • manchmal kann aber eine W. auch auf vereinfachten rationalen Strukturen beruhen
  • viele Menschen übernehmen unreflektiert die W., die gerade an ihrem Ort vorherrscht;
    z. B. Religionen (bsw. Christentum: siegt im 4. Jhd. militärisch und gilt plötzlich als zwangsläufig gegeben),
    Nationalsozialismus (v. a. 33 - 45 'in', dann plötzlich 'out' -> seltsam),
    Kommunismus (v. a. im Kalten Krieg mit seiner geteilten Welt)

- Religionskritik
- Kritik des Wissenschaftsbegriffs und der Wissenschaftspraxis

  • die Methodik der Wissenschaft ist sehr interessant, weil sie die Erkenntnis fördert
  • der Prozess der Findung dieser Methodik ist aber noch längst nicht abgeschlossen (Streit)
  • in der Wissenschaftspraxis ist dagegen der W.begriff oft nur eine Adelung, die manipulierend wirkt
  • die praktische, institutionalisierte Wissenschaft basiert dagegen meist auf Gruppenzwang, Irrationalismus, Dogmatismus und Willkür;
    das beste Beispiel sind Denkschulen, Ausschlussversuche (Exklusionen) missliebiger Wissenschaftler,
    religiöse Tendenzen von Wissenschaftlern, die es besser wissen sollten und politische und wirtschaftliche Inanspruchnahme von Wissenschaft 

- Rationalismus, Aufklärung und die Grenzen
- Vor- und Nachteile der 68er-Bewegung und das Anti-Bürgerlich-Sein, Links und Rechts
- Bildung:

  • im öffentlichen Diskurs wird immer gesagt "Bildung ist unser wichtigstes Kapital",
    dabei ist gar nicht jede Art von Bildung Kapital
  • Erfahrungen zeigen, dass viele mittelmässige, aber egostarke Schüler später erfolgreich sind;
    das heisst aber nicht im Umkehrschluss, dass jeder entsprechende Schüler automatisch erfolgreich w.
  • es wird manchmal im Diskurs darüber diskutiert, ob in der Bildung Leistung wichtig sei;
    das ist aber gar nicht der Punkt: wichtig ist, dass - wenn Leistung verlangt wird - sie von möglichst allen Beteiligen erbracht wird; d. h., auch Eltern und Lehrer sollten sich Schulprüfungen stellen
    (das gäbe aber ein böses Erwachen)
  • man sollte sich genau fragen: Wieso gehe ich zur Schule? (Bewusstmachung)
    Pflichterfüllung, Interesse, Berufsreife, kritisches Denken, ...

- berühmte Denker: Buddha, Feuerbach, LaMettrie, Sokrates, Stirner
- von der richtigen Verwendung der Phantasie
- wirtschaftsliberale Täuschungen
- Einkommensungleichheit


BEWERTUNG DES INDIVIDUALISMUS

Moderne Gesellschaften werden oft als individualistisch bezeichnet. Das wird mal als fortschrittlich und mal als zersetzend bezeichnet.

Der Individualismus ist richtig verstanden eine sehr wichtige Errungenschaft. Sie musste lange und mühsam errungen werden.
Es ist dabei davon auszugehen, dass der Mensch als Individuum Zwängen durch seine multiplen Gruppenzugehörigkeiten unterworfen ist, die seine naturmögliche Entwicklung und Entfaltung hemmen.
Man sollte Individualismus aber nicht so auslegen, dass man jedes Eingebundensein in Gruppen und jede Gruppenverantwortung leugnet. Das wäre ein atomistischer Individualismus.
Die Gesellschaft funktioniert aber grob betrachtet wie ein Räderwerk, in dem die Zahnräder ineinander greifen müssen. Nur leider führt diese soziale Rollenverteilung mit ihren Rollenerwartungen dazu, dass die Entwicklungsmöglichkeiten des Individuums deutlich unterdrückt werden.

Will man diese Erkenntnisse praktisch umsetzen, dann muss man feststellen, dass man erstens in einem freiheitlich verfassten Land leben und zweitens über ausreichend Geld verfügen muss, um diese Freiheitsrechte auch durchzusetzen. Das heisst noch konkreter, dass ich überall wo ich lebe, also in allen sozialen Gruppen, auf meine individuelle Freiheit so gut es geht achten muss. Ich darf in der Familie nicht abhängig sein und im Beruf auch nicht. Zumindest nicht über Gebühr, denn geringe Abhängigkeiten sind unvermeidbar. Gerade im Beruf ist eine gewisse Hierarchie nicht vermeidbar. Auch bei meinen Freizeitaktivitäten muss ich Abhängigkeiten zu verhindern suchen.
Das heisst aber nicht, dass ich nun freischwebend "irrlichtern" sollte. Man sollte sich weise Mitmenschen als "Coach" nehmen, nicht aber als über einem stehender "Lehrer"! Interessanterweise findet man auch in der Populärkultur diesen Gedanken mit Coach und Lehrer (gleichrangig vs. höherrangig; vgl. Nora Tschirner).


PROTESTBEWEGUNGEN GEGEN DAS BÜRGERLICHE


Ideologische Fronten im Kalten Krieg ("cleavages")

Wenn man noch den Kalten Krieg miterlebt hat, dann stellt man fest, dass es neben der grossen (globalen) Auseinandersetzung zwischen dem LIBERALISMUS ("WESTEN"/DEMOKRATIE/KAPITALISMUS) und dem KOMMUNISMUS noch mindestens eine andere Auseinandersetzung gab, nämlich die zwischen Jugendlichen und später Erwachsenen, die durch die Protestbewegungen der 60er-Jahre beeinflusst wurden und den "anderen".
Auf dem ideologischen Spektrum waren diese Protestbewegungen links angesiedelt, man sprach geistesgeschichtlich auch von der Neuen Linken. Man kann aber trotz einiger Anleihen bei kommunistischer Symbolik nicht sagen, dass diese Bewegungen alle mit den Sowjetsystemen in Moskau, Peking und anderswo konform waren. In den staatskommunistischen Ländern herrschte ein autoritärer orthodoxer Marxismus vor. Einige linksradikale Gruppen arbeiteten zwar mit Ländern des Ostblocks zusammen, wurden aber von diesen im Prinzip verachtet und instrumentalisiert.
Der Protest ging v. a. von den USA aus, also einem "Kernland oder Zentrum des Imperialismus" und er erfasste viele Industrieländer inklusive Japan (was vielen in Europa und den USA nicht bekannt ist). Anfangs war ein Bewegungsmoment der Einsatz für Bürgerrechte der Schwarzen, dann ging es gegen den Vietnamkrieg und schliesslich kämpfte man für diverse Gruppen, die man für unterdrückt hielt wie Frauen, Indianer, sexuelle Minderheiten usw.
Der Protest war entsprechend äusserst vielfältig: Neben linksliberalen Bürgerrechtlern gab es linksradikale Aktivisten, neben Intellektuellen gab es Anhänger einer hedonistischen Protestkultur ("Spassguerilla") usw. Die Hippies von Haight Ashbury in San Francisco waren in ihren Zielen mit studentischen Gruppen wie dem SDS nicht immer deckungsgleich. Später entwickelten sich grüne Bewegungen, autonome Bewegungen und ähnliches, aber auch diverse oft skurile esoterische Spielarten und Kulte. Man kann schon sagen, dass dieser Bewegung neben progressiven Ansätzen auch eine gehörige Portion Irrationalismus innewohnte.

Gleichzeitig wurde diese Protestkultur aber auch vom Kapitalismus instrumentalisiert. Seine Symbole, seine Musik, seine Kleidung usw. wurden vermarktet. Gleichzeitig wurde die Kerngesellschaft ("Mainstream") toleranter gegenüber abweichenden Moden und die Protestler ihrerseits wurden oft mit wachsendem Alter angepasster und konservativer ("sie dunkelten politisch nach").

Der Vollständigkeit halber muss man sagen, dass sich eine Protestkultur längst nicht nur oder überhaupt nicht auf die Ideen der 60er-Jahre stützen muss. Sie soll aber hier im Vordergrund stehen. Diese Auswahl geschieht einmal aufgrund der notwendigen Eingrenzung des Stoffbereiches, der relativen zeitlichen Nähe der 60er-Jahre und der Stärke der damaligen Protestbewegungen.
Es gab in der Geschichte immer wieder Protestkulturen und selbst im 20. Jhd. waren Themen wie Jugendbewegung, Frauenbewegung usw. keine Seltenheit und es kamen immer wieder entsprechende Bewegungen auf. Man nehme nur den Wandervogel oder die erste Welle des Feminismus. Hinzuzufügen ist auch, dass es durchaus starke antibürgerliche Protestbewegungen von Rechts gab. Die Begeisterung vieler Jugendlicher an der Teilnahme in den Weltkriegen lässt sich auch als Fluchtimpuls aus den bürgerlichen Institutionen Schule und Elternhaus verstehen. Faschistische und nationalsozialistische Bewegungen verstanden sich ja auch als revolutionär, wobei umstritten ist, ob und inwiefern sie das waren.

Es ist nun nicht unsere Aufgabe hier, die Zeiten nostalgisch zu feiern, in denen Flaggen mit Revolutionshelden wie Mao geschwenkt wurden, zumal eine andere Ikone der Revolution, Che Guevara, schon längst zum Posterkommunisten verkommen sind. Selbst sog. It-Girls wie Paris Hilton haben sein Konterfei schon auf T-Shirts getragen, zu Recht kommentiert von Julie Delpy mit dem Satz "weisst du nicht, dass er dich getötet hätte?".
Es ist aber schon interessant, zu fragen, ob diese etwas chaotischen und utopistischen Protestbewegungen zumindest in einigen Punkten Recht hatten bzw. zumindest Schwächen in der bürgerlichen Gesellschaft aufgezeigt haben. Denn aufgrund einiger Systemkrisen stellt sich immer einmal wieder die Frage, wie das Gesellschaftssystem aufgebaut ist und wie es weitergehen soll.


Die 68er und der Bürger

Seit die 68er-Bewegung den Bürger und das Bürgerliche zum Feind (neu)erkoren hat, tobt ein Kampf um das Positive und Negative dieser Bewegung. Tendenziell überwiegt dabei eine negative Bewertung.

Wir stehen nun selber dieser Bewegung kritisch gegenüber, man darf aber nicht übersehen, dass sie gerade in der Kritik des Bürgerlichen auch einige positive Punkte angebracht haben. Problematisch ist nur, dass es ihnen nicht gelungen ist, das Positive wie das Negative des Bürgers und des kapitalistischen Wirtschaftssystems zu beschreiben, dass sie kaum Alternativen zur bürgerlichen Lebensweise entwickelt haben - zumindest jenseits kurzlebiger Aussteigerphantasien, dass sie zu einem Negativismus neigten, also das Bestehende abgelehnt bis angegriffen haben, anstatt es besser zu machen und schliesslich dass sie selber irgendwann zur bürgerlichen Lebensweise zurückgekehrt sind. Die meisten 68er waren ja Bürgerkinder.

Bevor man also die 68er reflexartig angreift, muss man fragen, wie sie das Bürgerliche analysiert haben.
Hierbei sollte man auch die Kritikpunkte von Nicht-68er an den Bürgerlichen miteinbeziehen.


Der Charakter (Geist und Moral) des Bürgers und seine Doppelmoral

1. Materialismus (Materie, Ökonomie)

Ein Hauptvorwurf der 68er an den Bürger ist sein (ökonomischer) Materialismus.

Die Charakterisierung des Bürgers als materialistisch ist sicher im Kern richtig. Trotzdem ist das ein problematischer Vorwurf.

Denn das Materielle ist die Grundlage des Lebens (der Existenz). Das Materielle, ausgedrückt in der modernen menschlichen Gesellschaft, ist auch die Grundlage seiner Freiheit.
Hätte/hat man so viel Geld auf dem Konto, dass man nicht mehr zu arbeiten braucht, dann wäre man in einem liberaldemokratischen System frei. Zur Freiheit gehören nämlich einmal politische Freiheiten und zweitens wirtschaftliche Freiheiten. Ohne das Zweite ist die liberale Demokratie eine Farce, eine leere Hülle.

Wenn man also dem Bürger seinen Materialismus vorwirft, so ist der Vorwurf nicht per se richtig. Trotzdem zeigt der Bürger auch viele negativ-materialistische Züge ("falscher Materialismus").

Der übersteigerte Materialismus führt oft so weit, dass der Bürger von seiner Fixierung auf das Materielle (Gier) regelrecht aufgefressen wird. Er ist damit ja auf etwas Totes bzw. Nicht-Lebendes fixiert. Erich Fromm sprach in einem solchen Fall von einem "nekrophilen Charakter".

Das bedeutet, dass unter dem fast pathologischen Materialismus die sozialen Beziehungen des Bürgers leiden. Er wird unfrei!
Es kann z. B. sein, dass der (männliche) Bürger aus Materialismus seine Frau schlecht behandelt, was zu Depressionen und in der folge z. B. zu Alkohol- und Drogenmissbrauch führen kann. Er kann auch seine eigenen Kinder schlecht behandeln und aus Zynismus sogar noch so tun, als liebte er sie.
Bürger drängen ihre Kinder z. B. oft dazu, schulischen Ehrgeiz an den Tag zu legen, um später berufliche höhere Ränge zu bekleiden. Eine gewisse utilitaristische Planung in dieser Richtung muss gar nicht einmal so schlecht sein.
Übertreibt man es aber, kann das dazu führen, dass die Bildung an sich pervertiert wird. Der Bürger ist oft eigentlich gar nicht an der Bildung interessiert. Er instrumentalisiert sie nur - sie wird Mittel zum Zweck. Man müsste daher Bildung neu definieren und klarstellen: Dieser Teil der Bildung ist offiziell zum Gelderwerb und karrieristischen Vorankommen gedacht und jener Teil ist ganz offiziell davor geschützt.
Genauso, wie der Bürger seine Frau und seine Kinder aufgrund seines falschen Materialismus' schlecht oder falsch behandelt (oder beide Eltern die Kinder), so tut er es auch mit anderen Menschen in seinem sozialen Netzwerk: Er sucht sie nach materialistischen Nützlichkeitserwägungen aus, d. h. er instrumentalisiert und missbraucht sie.
Auch wenn das etwas nach naivem Romantizismus klingt: Der Mensch steht beim Bürger nicht mehr im Mittelpunkt! (Wir sind aber keineswegs naiv und fordern keine Abkehr vom Materialismus, sondern wir fordern nur, bestimmte Bereiche zu definieren, die nacht - im ökonomischen Sinne - materialistisch sind.)

Der Materialismus ist aber nicht das einzige Kennzeichen des Bürgers. Andere Charaktereigenschaften des Bürgers hängen aber damit zusammen.

2. Ideologie (Geist, Kultur)

Der Bürger hat z. B. eine hohe Neigung zur Ideologie, i. e. zur ideologischen Indoktrination. Das bedeutet z. B., dass zur Religiosität neigt, er neigt aber auch zur sog. höheren Kultur.
Das ist ein scheinbarer Widerspruch zu seinem Primat des Materialismus. Die Ideologie hat aber die Funktion, dass der Bürger sich einreden kann, nach etwas Höherem, Geistigen zu streben und nicht nur nach "schnödem Mammon".
Die konkrete Wirksamkeit solchen Strebens ist aber fragwürdig:

Wenn der Bürger z. B. Christ ist, dann müsste er ja sein Handeln darauf ausrichten, die Wiederkunft Jesu Christi zu erwarten. Es gibt aber kaum noch Bürger, die das wirklich tun bzw. Vorbereitungen darauf erkennen lassen. Wenn man die Bibel als sog. Heilige Schrift genau studieren und ernstnehmen würde, würden sich daraus konkrete Handlungsmaximen ergeben. Die befolgt aber kaum ein Bürger.
Hätte er z. B. Angst, ständig von einem allmächtigen Gott beobachtet zu werden und sich später für seine Taten rechtfertigen zu müssen, dann dürfte er ja keine illegalen Handlungen begehen.

Problematisch ist auch die Neigung des Bürgers zur Hochkultur. Diese kann sich daran äussern, dass er z. B. klassische Musik verehrt und vielleicht seine Kinder zwingt, ein Instrument zu lernen. Es kann aber auch sein, dass er seine Kinder zwingt, Latein oder sogar Altgriechisch zu lernen. Tendenzen in diese Richtung haben zwar abgenommen, halten sich aber immer noch in einigen "Widerstandsnestern" oder schaffen es sogar zu einer begrenzten Renaissance.
Die meisten Bürger haben ja nicht wirklich die Lust, sich mit Hochkultur zu beschäftigen. Nur wenige kennen sich bei den Werken von Mozart, Hayden oder Beethoven wirklich aus. Und kaum einer studiert wirklich Cicero, Caesar oder Vergil, vertieft sich in die Lateinische Grammatik oder betreibt sogar philologische Forschungen. Wäre das so, könnte man den Habitus der Bürger ja sogar achten.
In Wirklichkeit will sich der Bürger nur einreden, etwas Höheres zu sein. Er will sich auch vom Proletarier abgrenzen, v. a. in Zeiten, die ökonomisch schwieriger und risikoreicher sind.

In der Philosophie findet man dazu wichtige Passagen bei Nietzsche, Althusser und Foucault. Althusser prägte z. B. die Begriffe von den ISA (Ideologische Staatsapparate) und den RSA (Repressive Staatsapparate). Althusser meinte mit ISA Indoktrinierungsinstanzen wie z. B. Familie, Schule oder Kirche, die den Menschen dazu bringen, sich freiwillig den herrschenden Machtstrukturen (System) unterzuordnen. Mit RSA meinte er Unterdrückungsinstanzen wie Polizei und Militär, die den Menschen gegebenenfalls zwingen, sich den herrschenden Machtstrukturen anzupassen. Das führt uns zum nächsten Punkt.

3. Repression

Der Bürger mag die Repression. Das rührt v. a. daher, dass er selber unfrei ist.
Er verherrlicht die Unfreiheit und zwingt sie deshalb anderen auf. Er kann nicht gerne zusehen, wie andere frei sind, weil sich dann die freiheitsliebenden Bestandteile seiner Psyche zu laut regen.

Die Repression bedeutet, dass man sich und anderen einen Kanon von Geboten und Verboten auferlegt.
Sie bedeutet aber auch, dass man Gruppen, die sich nicht an diese Gebote und Verbote halten, als Feindbilder aufbaut.
Der Aufbau von Feindbilder kann auch einfach nur der Abgrenzung von anderen und damit der Stärkung der eigenen Identität dienen.

Diese Feindbilder können sein: Kriminelle, sexuell Deviante, Juden, Kommunisten, Ausländer uvm.






Der Charakter des Linken und seine Doppelmoral


Bei einer kritischen Analyse des bürgerlichen Charakters muss auch sein (angeblicher) Gegenspieler, der Linke, einer kritischen Analyse unterzogen werden. Gemeint ist hier der Linke im volkstümlichen Sinne, also der Protest-Linke und nicht der systemtreue Linke aus staatskommunistischen Ländern.

Eine interessante Analyse des linken Denkens findent man ausgerechnet im Manifest von Ted Kaczynski, dem mutmasslichen UNA-Bomber. Kaczynski trifft zwar einige Kernpunkte, übertreibt aber auch gelegentlich. Möglicherweise hatte er als Mathematikprofessor in Berkeley Ende der 60er-Jahre auch unangenehme Kontakte mit Linken.



Exkurs: Die Crux des Materialismus (Segen und Fluch)

Es ist interessant und wir fanden es schon in der Schule interessant, dass sich viele Menschen gerne gegen Materialismus (im Sinne von Ökonomismus und Konsumismus) aussprechen. Sie tun das sogar mit einer erstaunlichen Deutlichkeit. Moralisierende Deutschaufsätze sind dafür ein gutes Beispiel.
Mit Materialismus ist in diesem Fall der der "Populärmaterialismus", also Ökonomismus usw. gemeint, denn in der Philosophie kann Materialismus noch etwas anderes meinen, nämlich dass die materielle Grundlage/Basis, z. B. als Biologie oder eben Ökonomie, bestimmend ist und nicht der Geist bzw. die Ideologie.

Diese Kritik am Materialismus ist schon einmal deshalb erstaunlich, weil viele Dinge nur dann funktionieren, wenn genügend Kapital oder entsprechende materielle Güter vorhanden sind.
Zweitens verwundert sie auch deshalb, weil viele Menschen, die lautstark den Materialismus kritisieren, selber reich sind. Man denke in Deutschland an die Partei/Bewegung der Grünen, besonders in der Anfangsphase. In den Sozialwissenschaften nennt man die Kritiker des Materialismus Postmaterialisten und Forscher wie Ronald Inglehart haben herausgefunden, dass diese meistens wohlhabend sind und damit viele Vorurteile der Kritiker der Postmaterialisten bestätigt.
Ein dritter Punkt ist, dass sich gerade viele Lehrer weigern, dem materialistischen Druck auf den Bildungssektor nachzugeben: So wichtig es auch ist, sich nicht von der Ökonomie erpressen und terrorisieren zu lassen, so wichtig ist es doch, dass Schüler berufsfähig werden. Es hat keinen Sinn, wenn Lehrer, die selber meistens finanziell abgesichert sind, ihren Schüler die Gelegenheit vorenthalten, dasselbe zu tun. Hinter diesem scheinbar ehrenhaften Widerstand gegen ökonomischen Druck und Diktatur steht auch oft nur die Weigerung, etwas dazuzulernen oder bei der Verfolgung der eigenen Fachinteressen und Hobbies Abstriche zu machen. Dasselbe oder Ähnliches gilt für die Wissenschaftslandschaft.

Unsere Position ist schon allein daher nicht anti- oder post-materialistisch.

Es gibt aber trotzdem einige Punkte, in denen die Kritiker des Materialismus recht haben:
1. Ein übertriebener Materialismus führt dazu, dass der materialistische Mensch ein Getriebener wird. Er wird vom (selbstbestimmt handelnden) Subjekt zum Objekt äusserer materieller Zwänge und Reize.
2. Ein Wirtschaftssystem, dass von Kapital (Kapitalerwerb) und Wettbewerb gesteuert ist, neigt zur Eskalation. Das sieht man einmal darin, dass das System durch Kapitalkonzentration zu Instabilitäten und Ungleichgewichten neigt und zweitens darin, dass es zur Beschleunigung neigt. Und man kann kein System endlos beschleunigen bzw. kein System kann sich endlos beschleunigen.
3. Ein entsprechendes Wirtschaftssystem führt zu körperlichen und geistigen Leiden. Körperliche Leiden können Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein, geistig-seelische sind z. B. Depression oder Hypernervosität.
Das ist insofern erstaunlich, da das System - wir sehen es ja nicht nur als schlecht an - an sich in der Lage ist, alle Menschen zu ernähren und ihnen darüber hinaus ein von der Güterversorgung her betrachtet einigermassen komfortables Leben zu ermöglichen. Vor dem historischen Betrachtungshintergrund ist das eine riesengrosse Leistung!
4. Das immer stärkere Übergreifen des Materiellen in Geist und Psyche führt zu einer Verdrängung von Bewusstseinsinhalten, die nicht dem materiellen Gewinnstreben dienen. Dazu gehört Kunst, Literatur, Musik, nicht materiell verwertbare Sprachen und generell zweckungebundene Wissenschaft. Das führt generell zu einer Verarmung der Geisteslandschaft.

Auch das muss natürlich nicht nur negativ sein. Früher hat man in bürgerlichen Kreisen Kinder zu unproduktiven Fächern wie Altsprachen und (klassischer) Musik gezwungen. Viele sind froh, dass diese Tendenzen auf den Rückzug gebracht wurden. Verantwortlich dafür sind nicht allein die vielgeschmähten 68er, sondern auch der Kalte Krieg (die Sowjetunion hat die Ingenieurwissenschaften gefördert und damit im Westen den Druck auf die Lateinpflicht erhöht) und jetzt der siegreiche Kapitalismus. 
Andererseits kommen diese umstrittenen Fächer manchmal über einen Umweg wieder: Bürgerliche Eltern zwingen heute bisweilen wieder ihre Kinder, diese ökonomisch unproduktiven Fächer zu betreiben. 
Sie bringen zwar an sich materiell nichts, dienen aber dazu, sich durch "bildungsbürgerliche Attitüden" sozial nach unten abzugrenzen.
Durch diese Zwecksetzung wird aber der wirkliche Charakter der Erziehungsmassnahme klar: Es geht nicht um Bildung, sondern um soziale Machtpolitik!

Wenn man die früheren geistigen Tätigkeitsbereiche jedoch als geistigen Gewinn begreift, dann führt der materialistische Druck auf die Bildungslandschaft zur Verarmung.


KRITIK DES WIRTSCHAFTSLIBERALISMUS

Obwohl wir uns nicht zu einer generellen Kritik am Materialismus entscheiden konnten, müssen wir uns dennoch gegen den besonders seit dem Ende des Kalten Krieges grassierenden Wirtschaftsliberalismus (sog. Neoliberalismus) klar wenden. In Deutschland wird diese Linie durch die FDP vertreten, in den USA durch die Republikanische Partei, die natürlich wesentlich stärker sind.
Es geht nicht darum, dem freien Markt jede Leistungsfähigkeit abzusprechen, oder ein Zurück zur sozialistischen Planwirtschaft zu wollen - damit werden Kritiker nämlich gerne mundtot gemacht.
Es geht darum, zum einen die deutlichen Schwächen eines solchen Systems zu erkennen und zum anderen die Doppelmoral seiner Verteidiger zu durchschauen.
Letzteres ist besonders interessant:
Die Verteidiger des Wirtschaftsliberalismus predigen zwar "mehr Markt - weniger Staat!" und "mehr Risikobereitschaft!", halten sich aber gerade nicht an diese Prämissen.
Viele Politiker und Wirtschaftsprofessoren, die diese Linie verfolgen leben selber oder selber auch vom Staat. Und viele Wirtschaftsführer verfügen über soviel Geld, dass ihnen die negativen Seiten des Marktes nichts anhaben können und ihnen ein weitgehend risikoloses Leben ermöglicht wird.
Ausserdem will niemand von diesen Ideologen wirklich "weniger Staat". Man muss generell aufpassen, wenn Bürgerliche weniger Staat forden. In Wirklichkeit wollen sie nämlich nur den Sozialstaat oder genauer gesagt einige Bereiche des Sozialstaates kürzen und nicht etwa den Sicherheitsstaat.
In Deutschland hat noch nie ein Kabinett mit FDP-Beteiligung nennenswert die Steuern gesenkt. Von den FDP-Politikern hat auch noch keiner auf sein Staatsgehalt verzichtet, geschweige denn die Partei selbst. Auch sind Kriege (Akteure hauptsächlich staatlich!) wie der Afghanistankrieg durch die FDP nicht verhindert worden.


BILDUNG UND FAMILIE

Heute macht man sich viele Gedanken zum Thema Bildung. Viele Politiker vertreten dabei die These, dass Bildung in der Schule stattfinden sollte und wollen dafür den Einfluss der Schule ausdehnen.
Damit sagen sie allerdings dass die Familien, also ihre Wähler, intellektuell unzulänglich sind.
Das ist schon eine interessante Position.

Ob die Schule als Bildungsinstitution besonders geeignet ist, sei auch einmal kritisch hinterfragt. Schliesslich bieten viele allgemeinbildende Schulen so gut wie keine berufliche Bildung. Was soll der Schüler dann nachher werden? Lehrer? In die Wissenschaft gehen?
Die Bestehen von Prüfungen an allgemeinbildenden Schulen hat (neben der Allgemeinbildung) immerhin den Wert, dass "es weitergeht".

Warum sind aber Familien so ungeeignet für die Bildung? Viele Eltern setzen doch ihre Kinder unter Druck, sich in der Schule und ggf. in Vereinen Mühe zu geben.

Das ist eine interessante Frage, über die man aber erst einmal nachdenken muss. Wenn man direkt in eine Familie hineinschaut, fällt einem auf, dass sich die Menschen häufig über triviale Dinge unterhalten und auch gerne streiten.
Menschen haben oft kein anderes Thema, als die Frage, wie heiss das Essen sein soll oder ob man Senf oder Ketchup oder Mayonaise dazu nimmt. Auch streiten sie sich über die Lage von Zahnpastatuben oder Taschenlampen. Ein beliebtes Thema ist die Frage, ob eine gewisse Tür auf oder zu sein soll.

Bei solch einem "Setting" nimmt es nicht Wunder, dass man nicht auf höhrere Themen wie mathematische Gleichungen, Integrale, Naturwissenschaften, Fremdsprachen oder Weltliteratur kommt. Auch eine genaue politische Analyse ist nicht möglich.

Es ist erstaunlich, dass Menschen solche offensichtlichen Missverhältnisse nicht durchschauen. Es macht ihnen keiner den Vorwurf, dass sie keine Integrale lösen können, aber es ist unverständlich, dass sie nicht einmal einen Lösungsansatz für ihre Probleme sehen und entwickeln können.








CAROL GILLIGAN




* 1936

Carol Gilligan ist eine US-Psychologin und Ethikerin. Sie hängt gleichzeitig dem Feminismus an.

http://care-ethik.blogspot.de/



Carol Gilligan studierte Englische Literatur am Swarthmore College, Psychologie am Radcliffe College und Sozialpsychologie an der Harvard University.
Später gründete sie das "Harvard Center on Gender and Ecucation"

Carol Gilligan war eine langjährige Mitarbeiterin vom Lawrence Kohlberg. Dieser hatte das "6-Stufenmodell der Moralentwicklung" entworfen.
Gilligan vertritt die Ansicht, dass Männer aus abstrakten Gründen Moral kritisch hinterfragen, Frauen dagegen aufgrund enttäuschender Beziehungserfahrungen. Gilligan geht davon aus, dass Frauen sich stärker in den sozialen Kontext eingebunden fühlen und daher bei auf Autonomie ausgerichteten moralischen Studien zwangsläufig schlechter abschnitten. Dem müsse Rechnung getragen werden.
So stellt sie der männlichen Gerechtigkeitsmoral die weibliche Fürsorge-Moral (Care-Ethik) entgegen. Frauen orientierten sich demnach mehr an ihrem sozialen Interaktions- und Fürsorgenetzwerk.
Die männliche Moral basiere dagegen stärker auf abstrakten Begriffen wie Rechten und Pflichten.
Beide Ansätze seien aber gleichwertig.
In ihren Werken nennt Gilligan Beispiele, in denen berühmte Psychologen wie Jean Piaget ihre Studien zu moralischem Verhalten fast nur an männlichen Probanden ausrichteten. Weibliche Probanten dienten oft lediglich als Kontrollfunktion.

Kritiker von Carol Gilligan bemängeln die angeblich unzureichende empirische Validität von Gilligans Ansichten (Christina Hoff Sommers) und weisen darauf hin, dass das feministische Denken besonders den heranwachsenden jungen Männern schade.


WERKE:

Gilligan, Carol: Die andere Stimme. Lebenskonflikte und Moral der Frau; München 1982
Gilligan, Carol/David A. J. Richards: The Deepening Darkness: Patriarchy, Resistance, and Democracy's Future; Cambridge/Mass. 2009



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Romanistik: Mannheim

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Sinologie: Heidelberg
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Marx, Karl (1818-1883)
Nietzsche, Friedrich (1844-1900)
Heidegger, Martin (1889-1976)
Schopenhauer, Arthur (1788-1860)
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Freitag, 21. Dezember 2012

MUD

UNItopia-copy-1.jpg

Ein Multi User Dungeon ist ein (meist) textgebundenes Rollenspiel, bei dem sich normalerweise mehrere Mudder an einem zentralen Server einloggen. In gewisser Weise gelten MUDs als Vorläufer der modernen MMORPGs, die fast alle über eine gute 3D-Grafik verfügen. Allerdings existieren jetzt beide Spielarten parallel nebeneinander, weil die Begeisterung für MUDs zwar abgenommen hat, aber nicht ganz untergegangen ist.

Gespielt werden die MUDs meistens über Telnet oder über ein JavaApplet im Browser. Einige Anwender besitzen auch Zusatzsoftware, die die Bedienung erleichtert. Wie in fast allen Rollenspielen gibt es in MUDs Räume/Gebiete, die Zimmer, Strassen oder Landschaften darstellen. Der Spieler begegnet auch Gegenständen oder NPCs (Non Player Character).

Erste textgebundene Rollenspiele kamen in den 70er-Jahren auf. Der Name Multi-User-Dungeon kam dann gegen Ende des Jahrzehnts durch ein gleichnamiges Spiel auf.

Eine häufige Programmiersprache für MUDs ist LPC, das auf C basiert.

Es gibt neben MUDs auch MUD-ähnliche Spiele: MOO (MUD Object Oriented), MUCK, MUSE, MUSH (Multi User Shared Hallucination) und MUX (Multi User Experience).


Spiele:

Avalon
MorgenGrauen
Unitopia


ElfQuest

DIE GEGENKULTUR DER 60ER-JAHRE:
Hippies, 68er und Alternative


Mao - interpretiert von Andy Warhol

Kaum ein Thema war für die folgenden Jahrzehnte so umstritten wie die gesellschafts- und kulturkritischen Bewegungen der 60er Jahre, die im Nachhinein gerne als 68er-Bewegung dargestellt wurden, obwohl sich das Beben schon vorher ankündigte.

Wir wollen hier diese kontroverse Bewegung durchaus auch kontrovers darstellen und nicht nur die negative Seite (wie in konservativen Medien) oder die positiv-apologetische (wie bei ihren Noch-Anhängern).
Wir glauben - das sei vorweggenommen - dass die damaligen Bewegungen sowohl positive Schübe als auch Verirrungen beinhalteten.

Positive Wirkungen:
+ kritisches Hinterfragen von Autoritäten
+ Emanzipation der Jugend, Schöpfung neuer Jugendkulturen
+ Emanzipation der Frauen
+ Emanzipation von Minderheiten: Homosexuelle, Behinderte
+ gute Musik
+ Aufbrechen festgefahrener Strukturen
+ sexuelle Befreiung: von bürgerlicher Moral und Doppelmoral
+ Hedonismus (gut und schlecht)
+ Erkennen und Aufbrechen von Imperialismus (z. B. Vietnam)

Negative Wirkungen:
- Verehrung kommunistischer Diktatoren (und damit Gewaltherrscher) und Guerilleros
   (Aufstellung neuer Autoritäten nach der Bekämpfung der alten)
- irrationale Revolutionsromantik
- die Befreiung der Jugend kann auch zu Phänomenen wie Infantilismus und ewigem Rebellentum führen
   (Infantilisierung, Berufsjugendlichen-tum)
- Bevorzugung von Frauen gegenüber Männern (umstritten)
- Zerstörung guter Strukturen (nicht alles Althergebrachte war schlecht)
- sexuelle Befreiung: Verbreitung von Geschlechtskrankheiten wie Hepatitis und später AIDS
- Hedonismus (gut und schlecht)
- Kampf gegen den Imperialismus nur dann, wenn er von den USA oder von Deutschland ausgeübt wird
  (z. B. Vietnam)
- Landesverrat
- Verherrlichung von Gewalt auf Demonstrationen und bei Uni-Störaktionen: Land- und Hausfriedensbruch


In den 60er-Jahren entstanden viele soziale Bewegungen, die schnell an Intensität zunahmen. In den USA entzündeten sie sich anfangs an der Bürgerrechtsfrage (schon 50er-Jahre) und dann am zunehmend unpopulären Vietnamkrieg.
Gleichzeitig war aber in der Nachkriegszeit eine neue Generation herangewachsen, die jetzt nach Gehör drängte. Es standen also viele kulturelle und soziale Umwälzungen an. In den USA spricht man auch von der Generation der "Baby Boomers".
Daneben standen aber noch lokale Themen an. In Deutschland und Japan setzte man sich mit der Weltkriegsgeneration auseinander, in Frankreich mit Charles de Gaulle usw.
Stützpunkte der Unruhen waren einige Universitäten, auch wenn man nicht von einer reinen Studentenbewegung sprechen kann. Hier standen auch Universitäts-interne Strukturen zur Debatte.






THEATERFECHTEN 

Das Theaterfechten (Bühnenfechten, Szenisches Fechten) ist eine von mehreren Fechtweisen. Andere Richtungen wären das Sportfechten, das Historische Fechten und das Akademische Fechten.
Es ist gleichzeitig ein Segment des Bühnenkampfes (Stage Combat), der auch aus waffenlosem Kampf oder dem Kampf mit Feuerwaffen bestehen kann.

Ausbildung und Darstellung: 

Die Ausbildung zum Bühnenfechter kann man bei speziellen Fechtlehrern ("Meistern") an Schauspielschulen absolvieren oder an separaten, meist privaten Institutionen. Inzwischen wird das Theaterfechten auch in einigen regulären (Sport-) Fechtvereinen gelehrt. In Deutschland ist das Theaterfechten aber weniger institutionalisiert als in Frankreich oder in angelsächsischen Ländern.
Die Kunst des Theaterfechten kann man nicht nur auf Theaterbühnen bewundern. Es gibt inzwischen regelrechte Meisterschaften: 
Im September 2006 (15.-17.) fand z. B. in Berlin die Erste Internationale Deutsche Meisterschaft im Szenischen Fechten statt. Weitere folgten 2009 und 2011.
Szenisches Fechten: Meisterschaften

Vergleich mit dem Sportfechten und dem Historischen Fechten:

Das Theaterfechten wir oft mit dem Sportfechten und dem Historischen Fechten verglichen.
Im Sportfechten gibt es 3 Waffen, Florett, Degen und Säbel, von denen jede ihre eigene Trefferfläche (an der Waffe und beim Gegner) zugewiesen bekommt. Die Treffer werden heute elektronisch gewertet.
Die Kämpfe sind spontan und mit geringer Verletzungsgefahr verbunden, verlaufen aber oft sehr unübersichtlich. Das liegt daran, dass beide Gegner mit sehr leichten Waffen gegeneinanderrennen und versuchen, irgendwie einen zählbaren "Stromtreffer" zu landen. Auf eine realistische Trefferwirkung kommt es dabei kaum an.
Hinzu kommt noch das Treffervorrecht bei Florett und Säbel. Dadurch kann nur der aktiv Angreifende einen gültigen Treffer setzen. Mit dieser Regelung soll ein blosses Mitstossen des Angegriffenen vermieden werden, allerdings führt sie auch dazu, dass die Gegner sich blindlings angreifen ohne realistische Furcht vor Treffern.
Beim Historischen Fechten haben wir dagegen eine viel grössere Waffenauswahl. Die Waffen sind meistens schwerer (z. B. Faktor 2) und das Gefecht langsamer. Treffer können nicht mehr elektronisch gezählt werden.
Dadurch sind keine unrealistischen Blitzaktionen möglich, allerdings ist das Fechten gefährlicher. Man muss also sich entweder stärker rüsten oder man deutet Aktionen nur an, verzichtet dann aber auf Realitätsgehalt.

Eigenschaften des Theaterfechtens:

Das Theaterfechten ist wie das Historische Fechten meist langsamer als das Sportfechten, versucht aber generell, Treffer zu vermeiden. Der Angreifer schlägt häufig an ungefährliche Stellen des Gegners oder gleich in die Klingenparade oder aber er sticht zwischen Arm und Rumpf des Gegners oder aussen ins Leere. Im Theater wird dem Hiebfechten gegenüber dem Stichfechten bevorzug, weil es eine grössere Aussenwirkung bei geringerer Verletzungsgefahr hat.
Beim Theaterfechten die meisten Kämpfe durchchoreographiert. Wie beim Historischen Fechten können auch mehrere Fechter gegeneinander antreten und der Fechtbereich ist nicht wie beim Sportfechten auf eine schmale Bahn (Planche) reduziert.
Die Waffen sind entweder dieselben wie im Sportfechten (manchmal leicht modifiziert) oder sie sind schwerer wie im Historischen Fechten. Wenn man leichte Sportwaffen benutzt, dann kommen normalerweise Degen (für Stiche) oder Säbel (Stiche und Hiebe) zum Einsatz. Bisweilen werden als Modifikation bei Sportwaffen breitere Klingen verwendet, die als Handschutz dienende Glocke verziert, der Knauf verstärkt oder die Glocke durch Einschnitte so verändert, dass sie bei Treffern lauter klingt. Auf Pistolengriffe, wie sie im Sportfechten manchmal üblich sind, wird verzichtet. Sie wirken optisch nicht so gut und erschweren das Ziehen der Waffe aus dem Gürtel.

Diskussion über Realitätsgehalt:

Unter Experten ist umstritten, ob das Theaterfechten oder das Sportfechten näher am Historischen Fechten und damit an der Realität liegen. 
Für das Sportfechten spricht, dass das Gefecht ergebnisoffen ist, man keine Angst vor Treffern haben muss und schnörkellos gefochten wird. Für das Theaterfechten spricht, dass die Waffe meist schwerer ist und nicht auf das Ziel "abgekippt" werden kann (z. B. Wurfstich/Wurfhieb), sondern durchgezogen werden muss (ausser man verwendet auch hier Sportwaffen). Das Theaterfechten kennt auch keine Begrenzung der Trefferflächen, es sei denn, man schliesst zur Sicherheit das Gesicht aus.
Besonders theatralisch und damit unrealistisch sind Szenen, in denen ein Held gegen mehrere Gegner kämpft. Hat ein Fechter mehr als einen Gegner, kann er die Angriffe der weiteren Fechter kaum noch parieren. Die Gegner müssten von Blindheit geschlagen sein oder man überrennt den ersten Gegner und bekämpft dann die weiteren in Reihe.
Umstritten ist auch der theatralische Kampf auf mehreren Ebenen: Einerseits ist die Fechtfläche im wirklichen Leben auch selten eben wie eine Planche im Sportfechten, andererseits wirkt das Mehrebenenfechten über Treppen, Tische usw. im Theater inszeniert.
Interessant ist aber, dass beim langsameren Bühnenfechten mehr Paraden möglich sind, als beim Sportfechten: So verwendet man z. B. statt einer Quint in der Kopfparade auch eine Sixt (Klingenspitze nach rechts). Es gibt auch Paradenwechsel, wie die Mühlenparade mit Quint und Sixt. Nur ist letzteres sehr unrealistisch. Ausserdem kommen beim Theaterfechten mehr Paraden (wie auch Hiebe) von unten vor.
Besonders unrealistische Showeinlagen sind das Verspeisen von Hähnchenschlegeln während eines Kampfes oder das gleichzeitige Parieren von mehreren Klingen!

Stile:

Im Theaterfechten kommen Waffen und Fechtstile aus unterschiedlichen Jahrhunderten zum Einsatz. Am beliebtesten ist der Mantel-und-Degen-Stil des 17. und 18. Jhd.s. Dafür nimmt man meistens Degen oder leichtere Säbel. Für Kämpfe unter Kavalleristen kann man auch schwere Säbel verwenden. 
Für frühneuzeitliche Fechtdarstellungen aus dem 16. und 17. Jhd. verwendet man ein Rapier, das wie ein schwerer Degen mit stark verziertem Handschutz aussieht und oft mit einer Zweitwaffe in der linken Hand wie Linkhanddolch (Main Gauche), Handschild (Buckler) oder Mantel eingesetzt wird.
Geht man bis ins Mittelalter zurück, kommen Schwert oder Langschwert zum Einsatz. Einhandschwerter können auch mit Schild zusammen eingesetzt werden.
Antike Kämpfe werden mit dem römischen Kurzschwert Gladius oder der etwas längeren Spatha geführt. Vereinzelt werden Kämpfe - z. B. bei Gladiatoren - auch mit runden (gebogenen) Klingen ausgetragen.
Bei japanischen Darstellungen nimmt man ein Katana, das längere Daito oder eine ähnliche Waffe, bei chinesischen ein Jin oder ein Dao (Krummschwert). 
Bei den unterschiedlichen Stilen können neben Klingenwaffen auch Stöcke oder andere Waffen wie z. B. Bauernwaffen zum Einsatz kommen.



SPRÜCHE: CHATS & FOREN

Wer lang hat, kann lang hängen lassen. (io)

Bei Frauen sollte man nicht nur auf den Busen gucken. Auch der Po ist ganz wichtig!

Der frühe Vogel macht das Licht aus.

Wo ist der Unterschied zwischen einer Studentin der Sozialpädagogik und einem falsch geparkten Auto?
Das falsch geparkte Auto wird wenigstens ab und zu mal abgeschleppt!

Für die Mittelalterszene sind Legoburgen ja Jugendarbeit (rab)

Geld ist nicht alles im Leben.
Man braucht auch Edelsteine und Aktien.

Es gibt drei Berufsgruppen, die immer über alles klagen:
Lehrer, Ärzte und Weinbauern!

Ich leide nicht an Realitätsflucht - ich geniesse sie! (pw)

Political Correctness ist einfach nur der Versuch, selbst dem letzten Idioten nichtmal dann auf die Zehen zu treten, wenn er sie direkt unter deine stiefel schiebt.
BUNDESWEHR-MEMORABILIA:
SPRÜCHE - SELBST ERLEBT



Bundeswehr-Memorabilia: Gesänge & Sprüche
Bundeswehr-Memorabilia: Sprüche - selbst erlebt
Bundeswehr-Memorabilia: Grafiken
Bundeswehr-Memorabilia: Warum sollten Counter-Strike-Spieler nicht zur Bundeswehr gehen?

FREMDER BAHNHOF, FREMDE STADT, UNTERWEGS ZU VATER STAAT...
DU MUSST ZUR BUNDESWEHR, OHOHOO, DU MUSST ZUR BUNDES-WEHR...
DU SAGST, DU FASST KEINE WAFFE AN...
HAST ALLES VERSUCHT, DOCH JETZT BIST DU DRAN...
DU MUSST ZUR BUNDESWEHR, OHOHOO, DU MUSST ZUR BUNDES-WEHR!
(zur Melodie von "In The Army Now" von Status Quo)

---

SPRÜCHE IN SPEZIELLEN SITUATIONEN

Fahnenjunker: Soa, Loide, wir lernen jetzt, wie man auf Streife eine Personenüberprüfung durchführt.
  SIE gehen voraus und SIE folgen L-förmig (diagonal) hinter ihrem Vordermann!
  Halten Sie ihr Gewehr im Anschlag und achten sie auf verdächtige Personen.
Rekruten: Ok, verstanden.

(Testperson nähert sich mit dummem Grinsen den Soldaten auf Streife.
Testperson grinst und grüsst.
Streifesoldaten grinsen auch und grüssen zurück.
Testperson verschwindet.)

Fahnenjunker (zuerst geschockt und sprachlos): Ich ... äh ... was war denn das jetzt?
Ja glaub' ich's? *rumtob* *Feldmütze hinschmeiss*
  Rekrut: Wieso?
Fahnenjunker: Sie sollen doch die Person kontrollieren, wofür machen wir denn diese Übung?
  Rekrut: Aber Sie haben doch gesagt, wir sollten nur verdächtige Personen kontrollieren!
Fahnenjunker: Und?
  Rekrut: Die Person sah aber nicht verdächtig aus!
Fahnenjunker (trampelt wild auf seiner Feldmütze herum): Sie Vollidioten! Das ist doch eine Übung und hier ist weit und breit kein zweiter Mann zu sehen! Worauf wollen Sie denn noch warten!?!
  Rekrut: Aber da stehen doch noch viele in den Zuschauerreihen...
Fahnenjunker: Noch ein Wort!
-
(auf dem Schiessplatz:)
Rekrut 1: Boah, guck mal da hinten, die San-Tussi!
  Rekrut 2: Das gibt's nicht, die geile Sau fasst sich doch absichtlich an den Arsch!
(...)
Feldwebel: So, fertigmachen zum Schiessen ... *umguck* ... oh, einer von ihnen muss sich jetzt mal lang machen!
Feldwebel (leiser): Sagen Sie das bloss nicht der Frauenbeauftragten, sonst krieg ich 'nen Einlauf!
-
(Übung der Panzerjäger:)
Zentrale: Zentrale an Tiger, geben Sie Ihre Koordinaten durch!
Jagdpanzer: Hier Tiger, unsere Koordinaten sind XX XX XX.
Zentrale: Hier Zentrale, das kann nicht sein!
Panzer: Hier Tiger. Wieso nicht?
Zentrale: Hier Zentrale. Dann müssten Sie ja in den See gefahren sein!
Panzer: Hier Tiger. Stimmt.
Zentrale: *wütendes Rauschen*
-
(Feldwebel beim ABC-Unterricht:)
Feldwebel: Eine einfache Möglichkeit, Atomstrahlung grob abzuwehren ist eine helle Lackierung.
Das hilft natürlich nicht immer...
Rekrut: Woher weiss man denn das?
Feldwebel: Das weiss man aus Hiroshima. Da hat ein Atombombenopfer ein weisses T-Shirt getragen.
Rekrut: Achso.
Feldwebel: Ja. Aber leider stand darauf in schwarzer Schrift "Coca-Cola".
Danach brauchte er keinen Tätowierer mehr!
---
(ein Rekrut hat bei der Fernmeldeübung keine Lust mehr und tanzt zu "Summertime" von Will Smith:)
StUffz: Sie Vollidiot! Machen Sie gefälligst weiter mit Dienst!
Rekrut: Aber das Wetter ist gerade so schön!
StUffz (zeigt seine Schulterklappe): Was glauben Sie, was das hier ist?
Rekrut (guckt): Hmm ... ein U mit Strich!?
StUffz: *rumtob*
-
Ausbilder: Zwoter Zug ..... STILLGESTANDEN!
Ausbilder: Kehrt!
Ausbilder: Bücken!
Ausbilder: Guten Morgen, ihr Arschlöcher!
-
Ausbilder: Zwoter Zug ..... in Reihe vor meinem Glied antreten!
(statt: in Reihe zu einem Glied antreten)
-
Toilettenspruch:
(neben einem weissen Fleck)
Hier starb meine Tochter
9 Monate vor ihrer Geburt
bei einem wilden Handgemenge!

---

Pagenstecher.de: Bundeswehrsprüche

SPRÜCHE: SCHÜLERSPRÜCHE & LEHRERSPRÜCHE



einst: www.bilderkiste.de/galleryscript/gallery/cliparts/ca-1000237-schultafel.gif


Lehrer: Können wir Bespiele finden für eine Alliteration (Stabreim)?
Mir fällt da "Veni, vidi, vici" ein, "ich kam, sah und siegte".
Schüler: Beamte bumsen besonders beglückt!

(Die Schülerzeitung nahm das Thema auf und schlug vor:
Bert betrachtete Beates blinkenden Busen.)
-
Mathelehrer: Heute berechnen wir den Mond ... seht mich an!
-
Mathelehrer: So ... komm mal vor an die Tafel ... hier, Krrreide!
So, jetzt zeichne mir zuerst mal eine Sinuskurve...
Abababa ... das ist doch keine Sinuskurve!
Sinus kommt aus dem Lateinischen und heisst "Bucht, Bausch, Busen".
Das hier ist aber keine Sinuskurve, das ist ein Kuheuter!
-
Mathelehrer: Welcher Kommunist hat hier die Kreide gestohlen?
-
Deutschlehrerin: Wie hiess der sagenhafte trojanische Held? (gemeint: Aeneas)
Schüler: Ischias!
-
Schülerin: Machen wir nicht lieber ein Spi-iel? *bettel*
Deutschlehrerin: Das kann ich nicht machen, ... wenn der R. (Rektor) das erfährt!
Schüler: Was der R. nicht weiss, macht den R. nicht heiss!
-
Physiklehrer: Wie misst man die Radioaktivität.
Schüler: Mit einem Geigerzähler?
Physiklehrer: Falsch. Mit einem Geiger-Müller-Zählrohr!
(Gemeint ist dasselbe, der Lehrer wollte nur pingelig sein.)
-
Physiklehrer: Weiss einer eine Antwort auf die Frage?
  Ja, Tangens, äh Tanja...
-
Chemielehrer: Wann färbt sich Lackmus blau? Siehst du was? (vor die Nase halt)
  Schüler: *räusper*
Chemielehrer: Ja, da gilt der alte Satz der Studenten: Wie man sieht, sieht man nichts!
-
Chemielehrer: So, bei diesem Experiment könnte es etwas deftiger abgehen.
  Deshalb muss ich jetzt hier mal eine Plexiglasscheibe anbringen ... zum Schutze der deutschen Jugend!
-
Chemielehrer: Früher nannte man das so und jetzt nennt man es anders...
das ist nur die Schuld der Physiker, die alle Nase lang ihre Einheiten ändern!
Schüler: Echt?
Chemielehrer: Ja, "echt". Die gehören mit dem nassen Lappen erschlagen!
=>
Schüler (in der nächsten Physikstunde): Die Chemielehrer behaupten, dass die Physiker alle Furz lang ihre Einheiten ändern!
Physiklehrer: WER hat das behauptet?
Schüler: Äh, ein Lehrer ... dass sie alle Nase lang ihre Einheiten ändern.
Physiklehrer: So, das klingt schon etwas anders ... aber trotzdem muss ich sagen: Das ist nur der pure Neid!
Schaut euch doch diese Nuklidkarte an - und die Chemiker haben nur ihr einfaches Periodensystem der Elemente!
Schülerin: Ja, aber das Periodensystem wirkt irgendwie einfacher...
-
Chemielehrer: Lasst uns mal mit der ... äh über die Schwefelsäure reden!
-
Biolehrer: Wer in den 70ern aufgewachsen ist, hatte Glück.
Warum? Das war NACH der Pille und VOR AIDS!
Damals konnte man schon mal mit der einen oder der anderen...
-
Biolehrer: Vermisst hier niemand sein Buch? Na? Wirklich Nicht?
So, ich habe hier nämlich eines, und wenn ich das aufschlage, steht da "Christian X.".
Ist der nicht hier? Doch!? Na, wieso holst du es dann nicht ab?
Schüler: Ich hab' meiner Mutter schon gesagt, dass sie es neu kaufen soll.
Lehrer (wütend): Das beweist eben, dass die Intelligenz nicht gleich verteilt ist auf der Welt!
Pflaumenaugust!
-
Biolehrer: ... so also funktioniert ein Orgasmus.
Den kann man übrigens auch selber auslösen. Manche Schüler fragen mich dann, ob das ... naja, äh ... gesundheitliche Konsequenzen haben kann. Das kommt darauf an ... also auf die Dosis.
Wenn man sich dreimal täglich den Schwanz schrubbt - um das mal ganz drastisch zu formulieren - dann kann das schon zu gesundheitlichen Konsequenzen führen!
-
Biolehrer: *Schaubild zeig* Das sind die Hoden ... und das ist das Gegenstück, die Eierstöcke.
Die sind übrigens nicht gleich gross! Die Jungen unter euch können sich davon durch einen einfachen Griff in die Hose überzeugen ..... den Mädchen steht nach der Stunde der Hausmeister zur Verfügung!
*Gong ertönt* *Klasse verlässt kichernd den Raum* *Hausmeister steht vor der Türe und repariert*
Hahahahahahahahaha...!
-
Lateinlehrer: Was heisst Philippus (Pferdefreund)?
  Gaulfreund!
-
Lateinlehrer: Hier muss eigentlich der nackte Ablativ stehen.
  Aber aus Gründen des Jugendschutzes nennen wir ihn den "blossen Ablativ".
-
Lateinlehrer: Herrrrgott nochmal ... was soll denn das hier?
Schüler: Aber der Unterricht ist so langweilig!
Lateinlehrer: Was soll ich denn noch tun, soll ich etwa einen Kopfstand machen?
Schüler: Nein, das würde ich dem Boden nicht antun!
-
Lateinlehrer: So ... Herrschaften ... Ruhe bitte!
(sieht, dass ein Schüler in Max und Moritz (immerhin auf Latein) blättert und greift danach)
Schüler: Nein! Pfui!
(der Schüler haut dem Lehrer leicht auf die Finger)
Schüler: Gehen Sie mit Ihren Gichtgriffeln da weg!
-
Sportlehrer: Bei der Hüftübung nicht so schüchtern ... da müsst ihr stossen wie ein junger Vadder!
-
Schüler: Auuu... (hält sich am Genital)
Sportlehrer: Was ist denn?
Schüler: Ich hab' mir was angestossen!
Sportlehrer: Wo nichts ist, kann auch nix gequetscht werden!
Schüler: Haben Sie eine Ahnung!
-
Sportlehrer (kommt in die Halle): Was hängt ihr hier herum? Ich hab' gesagt, ihr sollt euch warm machen!
Schüler: Wir sind aber schon warm.
Sportlehrer: So genau wollt' ich's auch wieder nicht wissen!
-
Sportlehrer: Wir machen jetzt Callanetics, das ist gut zum Aufwärmen!
Schüler 1: Das wirkt aber irgendwie wie Schwangerschaftsgymnastik.
Sportlehrer: ?
Schüler 2: Nein, das wirkt wie bei der Petra (Krankengymnastin)!
Sportlehrer: Du machst mit deiner Freundin Petra diese Gymnastik??
-
Musikunterricht:
(Partitur von Beethovens Fidelio - Gefangenenchor)
"O welche Lust in freier Luft den Atem leicht zu heben..."
(durchgestrichen, korrigiert)
"O welche Lust in freier Luft den Pimml leicht zu heben..."
(sic!)
-
Musikunterricht:
(Partitur von Mozarts Zauberflöte aka "Zauberpfeife" - Heinrich der Vogler/Vögler)
"Ein Vogelsänger bin ich ja, stets lustig, heissa hoppsassa..."
(Schüler legen Blatt mit Karikatur des Lateinlehrers ein)
"Ein geiler Vögler bin ich ja, stets senkrecht, heissa hoppsassa..."


Mittwoch, 19. Dezember 2012

DIE SEITE







Für den Inhalt externer Seiten übernehmen wir keine Verantwortung!


Homepage:

Diese Homepage ist eine Seite zu allgemeinbildenden Themen, die trotz ihrer Themenvielfalt Schwerpunkte in gewissen Bereichen hat: Geschichte, Sprachen, Nawi/Tech, Wirtschaft/Recht usw.
Die Homepage dient gleichzeitig als Startseite. Sie wirkt so orientierend, themenordnend und problemlösend.
Weiterhin soll sie auch eine Nische im der Datenflut des Internets sein, quasi ein Punkt, auf den man sich zurückziehen kann, um das Netz zu beobachten.
Sie soll nicht zur Weltflucht (Eskapismus) dienen, sondern Distanz zur Um-Welt schaffen!
Man mag das nun Bastion nennen oder Burg, oder Waldfestung oder Räuberhöhle oder wie auch immer.
Eine Homepage ist wie ein Wohnraum, den man sich einrichten kann. Und dieser Raum ist von jedem Ort der Welt mit Internetanschluss aus erreichbar. Leider ist es auf gewöhnlichen Homepages nicht so leicht, das dreidimensional zu gestalten.
Am Anfang wollten wir unsere Homepage als reguläre HTML-Seite gestalten. Blogs kamen erst allmählich auf. Sie schienen uns auch zu vorgestanzt. Mit der Zeit erwiesen sie sich aber bei großen Textmengen als praktischer.
Im realen Leben haben wir mehrere Basen, eine wichtige ist im Rhein-Neckar-Raum.


Geschichte -> Sowi -> Philo; Sprachen; Wirtschaft und Recht; Naturwissenschaft und Technik


Zeitleiste:

2015                                      
Der "Betriebssystem-Wahnsinn" wird auf die Spitze getrieben.
Virtuelle Maschinen und genügend Speicher ermöglichen das Testen von an die 30 Systemen.
Im Frühjahr wird dann der Testeifer nach ca. 1 Jahr wieder heruntergefahren.
Ergebnis: Ungefähr die Distrowatch-Top 10, einige weitere Linuxe und PC-BSD sind gut. Freie Abkömmlinge von AmigaOS und BeOS nicht oder noch nicht!
Windows 10 scheint wieder besser zu werden als Windows 8.x, aber angesichts der Mätzchen der Konzerne lohnt sich ein populäres Linux wie Mint. 
2014                                      
Die Betriebssystemproblematik soll neu angegangen werden. Linux-Distributionen gelten als Hauptalternative zu Windows (v. a. XP und 7). Passend dazu kommen 14.04 die LTS-Versionen der Ubuntu-Derivate heraus.
Nachdem die Versuche 2010 mit Kubuntu sehr schwierig verliefen und deshalb lange Funkstille herrschte, wird dieses Mal Xubuntu ausprobiert. Der ehemals magere Desktop Xfce erweist sich jetzt als überraschend wohlgehend. Es musste aber noch einiges nachinstalliert werden.
Da kam die Empfehlung von Freunden bzgl. Linux Mint (mit den Desktops Cinnamon, Mate, Xfce und KDE) gerade recht.
Ergebnis: Die Linux-Distris sind aus der Bastelphase heraus. Gute Distris bieten eine wirksame und günstige Alternative zu Windows. Linux Mint und die Ubuntus sind vorne, Debian, SUSE (früher überladen), Fedora, Mageia und andere aber auch gut im Rennen. Man kann sich grob an der Distrowatch-Top 10 orientieren. BSD hat (leider) deutlich weniger funktionierende Angebote. 
2013                                      
Neue Kanonisierung der Fächer:
Geschichte m. Sprachen (Politik, Philo/Ideo), Jura m. BWL, Biologie mit Elektronik
=> Wissen, Macht und Publizistik (abgegrenztes Terrain, Festung)
"Wissen muss erworben und durchgesetzt werden."
exotische Sprachen: Altgriechisch, Mittelägyptisch [,Akkadisch]; Chinesisch, Japanisch
2012                                        
Veröffentlichung diverser Blogs:
Blogs waren anfangs umstritten, weil sie vorgestanzt wirken, sind aber bei der Textpublikation deutlich schneller als selbstprogrammierte Homepages.
Frühe Themen waren die Antike, dann wurde der Themenbereich immer ausdifferenzierter. Veröffentlichung von Bildern einer Keltenexpedition. 
2011
Start der Videoseite Murmillo(1) auf Youtube im Mai. Sie war seit 2008 reserviert, aber für andere Zwecke (Diskussionsteilnahme).
2010                                        
Als treue PC-Nutzer steigen wir (zu) spät auf Laptops und Digicams um.
Lange galten diese Geräte als unausgereift und als Stromfresser.
Das neue Konzept setzt sich aber auch bei uns durch wegen der Mobilität und Funktionalität der Geräte und der inzwischen etablierten Videoportale (wie Youtube). Anfangs lagen den Neuanschaffungen unzusammenhängende Einfälle zugrunde, inzwischen hat sich ein neues System etabliert und viele Prozesse wurden geradezu revolutioniert. Ideen früherer Jahre werden z. T. wiederbelebt und in die neuen Projekte integriert. Die alten Erinnerungen von vor 2010 sind aber manchmal schwer rekonstruierbar.

2009                                          GuildWars-Projekt beginnt Anfang 2009;
                                                  in den letzten Jahren wurden etliche Sprachen analysiert, geplanter Abschluss der Projekte bis 2010;
                                                  Exkursion nach Köln 
2008                                          Eröffnung des Murmillo1-Accounts auf Youtube zu den Olympischen Spielen in Peking;
                                                  Exkursion nach Berlin, Altes Museum, Ägyptologie;
                                                  beginnendes Interesse für Real Crime
2007                                          Konstantinausstellung;
                                                  Entführungsfall Tanja Gräff;
                                                  Exkursion nach Südfrankreich (Provence);
                                                  Interesse für weibliche Comedians
2006                                          im Sommer erste Tests mit MMORPGs;
                                                  Freunde haben seit ca. 2003 Erfahrung mit DAoC;
                                                  aber erst Anfang 2009 läuft das solide GuildWars 1;
                                                  Ende 2006 erneuter Flirt mit den Altertumswissenschaften
2005                                          ausgiebige Tests mit Unreal Tournament (Demo von www.pctipp.ch);
                                                  um die Zeit: diverse Pläne zu einer neuen Homepage mit HTML, CSS, PHP usw.;
                                                  keine Veröffentlichung, weil sich das Projekt als zu umfangreich erweist (!);
                                                  Treffen mit Schulfreunden                                              
2004                                          aus dem Interesse für Kampfsport und einigen "Battles" in Internetforen entsteht ein spontanes
                                                  Interesse für das Frauenringen;
                                                  bis 2010 besuchen wir etliche Wettkämpfe und verfolgen den Sport
2003                                          erste Tests mit 3D-Shootern wie Counter-Strike und Quake
                                                  (erst um 2005 laufen solide Unreal-Shooter);
                                                  Neustrukturierung der kleinen Homepages zum "Hellas-Webring";
                                                  diese verbessert die Pub-Lage, ist aber nicht von Dauer;
                                                  LycosTripod inkonstant
2000                                          (ca.) die alte Homepage verliert schrittweise an Bedeutung;
                                                  es gibt Pläne für kleinere Homepages, von denen einige getestet werden;
                                                  einige davon sind nach griechischen Philosophenschulen benannt,
                                                  am bekanntesten ist die Kepos-Seite
1998                                          die angefangenen WWW-Projekte werden fortgesetzt,
                                                  die Homepage bekommt eine schöne Formatierung; 
                                                  Internetseiten zu vielen Themen werden ausgedruckt;
                                                  Kurse in RZ ermöglichen die Einführung in das Programmieren                          
1997 (1. Halbjahr)                    nach der langen Computerschläfrigkeit adaptieren wir das WWW schnell;
                                                  bereits kurz nach der Entdeckung des WWW entstehen Pläne für eine eigene
                                                  Homepage                                                 
1997 (Mitte)                             in dem Sommer, in dem Lady Di starb, geht unsere Homepage online;
1997 (2. Halbjahr)                    die erste Homepage trug wechselnde Namen ("H*", "in MEDIAS res" usw.,
                                                  dann lange "Atlantis[-Projekt]");
                                                  die Programmierung basiert noch auf einfachem HTML und hat dann Frames
                                                  im Rechenzentrum zeigt uns ein US-Latino das IRC,
                                                  dem wir lange treu bleiben;
                                                  es erfolgen auch erste Tests mit MUDs, virtuelle Welten sind noch ohne Grafik (!);
                                                  politisch interessieren uns die bewegten 60er-Jahre - v. a. in den USA 
1996                                          der Spiegel titelt in 11/96 "Die Welt online - D@s Netz",
                                                   das gilt für viele als Symbol für die schon begonnene Internetdiskussion;
                                                   Internetzugänge sind noch rar und teuer und laufen oft über Universitäten, Firmen und Internetcafés,
                                                  Heimanschlüsse sind noch selten, langsam und teuer;
                                                   doch Ende des Jahre erhalten wir schon unseren ersten Internetaccount,
                                                   das neue Zeitalter kann beginnen (!);
                                                   wir unternehmen auch Tests mit 28k-, 56k- und Funkmodems

frühe 1990er                               der PC setzt sich jetzt auch in der Bevölkerung durch;
                                                   eine grosse Rolle spielt dabei MS Windows 3.11 (trotz aller Kritik);
                                                   Software-Tests mit Disketten und günstigen CDs

1980er-Jahre                              die ersten Heimcomputer ziehen in die Privathaushalte ein;   
                                                   allmählich kommen auch erste PCs in eine akzeptable Preisklasse;                                      
                                                   Modelle: C64, Atari ST, Amiga 500; Amstrad CPC, Schneider Euro PC
                                                   die private Nutzung von Computern gilt anfangs noch als teuer und sogar asozial;
                                                   viele Interessierte haben nur Zugänge zu Computern über Bekannte, Firmen und Schulen;
                                                   die Vernetzung mit einfachen Modems o. ä. steht erst wenigen offen                                             





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Commodore 64; Commodore Amiga 500; Atari ST