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Dienstag, 15. Mai 2012

KAMPFSPORT: KUMDO

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Kumdo (auch Gumdo u. ä.) ist ein koreanischer Schwertkampfsport. Historisch stammt er vom Kendo ab, obwohl einige koreanische Patrioten ihn gerne als heimische Traditionssportart deklarieren würden.

Korea war längere Zeit von Japan besetzt. Gegen Ende des 19. Jhd.s wurde ein Vorläufer des Kendo (Gekiken) in Korea eingeführt. In den frühen 20er Jahren des 20. Jhd.s bekam er dann den Namen Kumdo. Mit dem Ende der japanischen Besatzung 1945 entwickelte man zunehmend eigene Ideen.

Die Trefferflächen auf der Rüstung (Hogu; jap. Bogu) sind ähnlich wie beim Kendo (Stirn/homyun, Bauchflanken/gab, Handgelenke/howan), allerdings sieht man im sportlichen Wettkampf den Stich zum Hals als problematisch an.

Die Begriffe für die Techniken sind andere als im Kendo und meistens tragen die Kumdo-Kämpfer weisse Anzüge statt indigoblauen (Dobok, Keikogi). Die Ausrüstung ist auch etwas vereinfacht und modernisiert. Die Trefferflächen sind ähnlich wie beim Kendo (Stirn, Bauchflanken, Handgelenke), allerdings sieht man im sportlichen Wettkampf den Stich zum Hals als problematisch an.

Es gibt wenig eigene Formen (Katas), deshalb werden auch die Kendokatas geübt.
Kumdo-Kämpfer treten oft auch bei Kendo-Wettbewerben an.

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