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Montag, 13. August 2012

FANTASY

Fantasy Wallpaper #026

Bereits im 19. Jhd. gab es erste Ansätze von Phantastik. Die Werke von Autoren wie E. T. A. Hoffmann und Edgar Allen Poe entwickelten angelehnt an die Literatur der (Spät-) Romantik Phantasiewelten, in denen es um mittelalterliche und magische Themen ging. Beeinflusst wurde die frühe Phantastik auch von der Musik Richard Wagners.

Als eigenes Literaturgenre entstand die Fantasy erst im 20. Jhd. Als ihre Begründer gelten H. P. Lovecraft (Cthulhu-Mythos), H. G. Wells (Der Krieg der Welten, Die Zeitmaschine) und später J. R. R. Tolkien.
Besonders Tolkiens Werke lösten in den 60er-Jahren einen wahrhaften Boom aus. Seit den 70ern kamen dann noch die Fantasy-Rollenspiele dazu: D & D (Vorgänger: Chainmail), später Warhammer, Shadowrun und im deutschsprachigen Raum Das Schwarze Auge.
In Folge des Tolkien-Booms wurden zuerst Autoren wie E. R. Eddison (Der Wurm Ouroboros), Robert E. Howard (Conan der Barbar), Fritz Leiber (Fafhrd und der Graue Mausling) und C. S. Lewis (Die Chroniken von Narnia) bekannt. Auch Frauen wurden in dem Genre erfolgreich: Ursula K. Le Guin und Marion Zimmer Bradley, die feministische, keltische und pro-heidnische Elemente in viele ihrer Werke einfliessen liess. In den 70ern folgten dann Autoren wie Stephen R. Donaldson.
In den 80ern und 90ern folgten Autoren wie Terry Brooks, Reymond Feist und Terry Pratchett (Scheibenwelt-Romane) und später Tad Williams, Robert Jordan und Robin Hobb.
Im deutschsprachigen Raum wurde Wolfgang Hohlbein erfolgreich.
Es entstanden weiterhin neue Subgenres wie die Urban Fantasy.

Aufgrund der weiter entwickelten Videotechnik war es auch immer besser möglich, Fantasy-Inhalte zu verfilmen. Als Beispiel können wir "Die unendliche Geschichte" (1984), "Dragonheart" (1996), "Dungeons and Dragons" (2000), "Herr der Ringe" (ab 2001) oder "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" (2005) nehmen. Im Jahre 2005 wurde auch das Werk "Krieg der Welten" gleich zweimal verfilmt, von Timothy Hines für das 19. und von Steven Spielberg für das 21. Jahrhundert (bereits 1953 erschien "Kampf der Welten" von Byron Haskin).






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