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Donnerstag, 9. August 2012

LATEINISCHE GRAMMATIK 6



RHHLG

SATZLEHRE

Erster Teil: Lehre von den Satzgliedern
(§§ 105 - 204)

Zweiter Teil: Lehre vom einfachen und zusammengesetzten Satz
(§§ 205 - 264)

Erster Abschnitt: Der einfache Satz
(§§ 205 - 222)

Zweiter Abschnitt: Der zusammengesetzte Satz [-237]
(§§ 223 - 264)

Der zusammengesetzte Satz ist eine Aussageeinheit von mehreren Teilsätzen.
Diese Teilsätze bilden eine Satzreihe oder ein Satzgefüge (gleich- oder untergeordnet).

I. Die Satzreihe (§ 223)



Ein zusammengesetzter Satz ist eine Aussageeinheit von zwei oder mehr Teilsätzen. Sind diese Teilsätze gleichgeordnet, dann bilden sie eine Satzreihe, sind sie über-/untergeordnet, dann bilden sie ein Satzgefüge.

I. Die Satzreihe (§ 223)

Obwohl das Prinzip der Beiordnung (Parataxe) in der Wort- wie Nebensatzreihung ebenso erscheinen kann, versteht man unter Parataxe nur die Reihung von Hauptsätzen. Diese können entweder unverbunden (asyndetisch) nebeneinandergestellt oder durch beiordnende Bindewörter (koordinierende Konjunktionen) verbunden sein. (Der Lateiner stellt den gedanklichen Satzzusammenhang stärker als der Deutsche dar.)

A. Unverbundene Satzreihen/Satzteile

1. Asyndetische Anordnung von Sätzen findet sich in der Schriftsprache vornehmlich in folgenden Fällen:

a) schnelle Folge von Ereignissen: Asyndeton enumerativum
b) affektische Synonyma: Asyndeton copulativum
c) manchmal werden auch zwei nicht log. gleichwertige Sätze asyndet. verbunden (vgl.S.257):
Asyndeton adversativum

2. Asyndetische Anordnung von Satzteilen in formelhaften Wendungen
(und Jahresbezeichnungen durch Konsulnamen):
- z. B. serius ocius, L. Pisone A. Gabinio consulibus
- bei nachdrücklicher Gegenüberstellung
- beim letzten von mehr als 2 Gliedern erfolgt die monosyndetische Anreihung höchstens mit -que (nicht mit et, vgl. im Deutschen) oder polysyndetisch mit et ... et ...
- kein echtes Asyndeton liegt vor, wenn von 2 Adjektiven bei einem Substantiv eines eine begriffliche Einheit bildet; bei Gleichwertigkeit werden die Adjektive jedoch mit et verbunden

B. Verbundene Satzreihen/Satzteile

1. Kopulative Konjunktionen (§ 224)

et, -que, atque: und

et: und
et hat machmal (v. a. dicht. und nachkl.) die Bedeutung auch

-que: und
-que verbindet meist eng zusammengehörige Begriffe

atque/ac: und, und auch
atque verbindet zusammengehörige Begriffe, oft mit Hervorhebung des zweiten Gliedes (ac nur vor Konsonanten außer h)

etiam: auch, sogar

etiam: auch, sogar (steigernd)

quoque: auch

quoque: auch (nachgestellt)
in der Regel tritt quoque zum Nomen, etiam zum Verb

neque, nec: und nicht, auch nicht

neque/nec: und nicht, auch nicht

et non:
steht nur, wenn die Negation besonders hervorgehoben werden soll und nur ein einzelnes Wort verneint wird, außerdem immer in der Berichtigung (und nicht, vielmehr)

neve:
[bei Anschluß eines negierten Konjunktivs (und Imperativs) nach vorausgehendem ne;
anders als neque]

ne ... quidem: nicht einmal, selbst ... nicht
In der Regel ist ne ... quidem nur durch ein Wort (selten zwei Wörter), das betont negiert wird, getrennt.

2. Disjunktive Konjunktionen

aut, vel, -ve, sive: oder

aut: (Grundbedeutung andererseits)
aut schließt eine von zwei Möglichkeiten aus.
[zur Weiterführung einer negativen Aussage § 220]

vel: (urspr. vielleicht 2. Sg. von velle = willst du)
vel stellt die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten frei

Als Adverb dient vel beim Komparativ und Superlativ teils zur Beschränkung (wohl, schon), teils zur Steigerung (selbst, sogar).

-ve:
-ve steht meist bei Quantitätsbegriffen

sive, seu:
sive, eigentlich Einleitung des zweiten Teils eines disjunktiven Bedingungssatzes (oder wenn) ist in der Bedeutung "oder" klass. selten.

3. Adversative Konjunktionen

sed aber; sondern
verum aber, sondern
autem aber; ferner, nun
at, attamen jedoch
atqui und doch, nun aber
tamen doch, dennoch, gleichwohl
vero aber, vollends
nihilominus nichts destoweniger

4. Kausale Konjunktionen

nam, namque (meist vor Vokalen);
enim, etenim denn, nämlich, ja

nam und enim dienten auch zur Erhärtung einer Behauptung durch Einführung von Beispielen aus der Geschichte und dem Menschenleben.

quippe, nempe, nimirum nämlich
scilicet, videlicet natürlich (meist ironisch)

5. Konklusive Konjunktionen

itaque, igitur (nachgestellt) daher, also
ergo folglich (bes. Schlußfolgerungen)
proinde demnach (Aufforderungen)

6. Korrespondierende Konjunktionen (§ 225)

et ... et sowohl ... als auch, teils ... teils, einerseits ... andererseits
(dicht. auch -que ... -que)
et ... neque einerseits ... andererseits nicht
neque ... et einerseits nicht ... andererseits
neque ... neque weder ... noch, ebensowenig ... wie
neque aut ... aut und weder ... noch
aut ... aut entweder ... oder
vel ... vel sei es daß ... oder daß,
entweder ... oder
cum ... tum sowohl ... als besonders
tum ... tum, modo ... modo bald ... bald
non modo/solum/tantum [selten] ... sed/verum ... etiam
> nicht nur ... sondern auch
non modo non ... sed (etiam) nicht nur nicht ... sondern sogar
non modo (solum) non ... sed ne ... quidem
>nicht nur nicht, sondern nicht einmal
(...)

II. Das Satzgefüge (§ 226)

Vorbemerkungen

Die Hypotaxe (Unterordnung) ist im Lateinischen aus der Beiordnung hervorgegangen, jedoch ist die Entwicklung bereits vor der Überlieferung abgeschlossen.

Einteilung der Nebensätze:

1. nach ihrem Inhalt:

a) Behauptungssätze
b) Begehrsätze
c) Fragesätze

2. nach der Art der die Unterordnung einleitenden (oder fehlenden) Pronomina/Konjunktionen

a) indirekte Fragesätze Fragewörter
b) Relativsätze Relativpronomina, -adverbien
c) Konjunktionalsätze Konjunktionen
Die meisten unterordnenden Konjunktionen stammen von rel. Adverbien (quod, quia, quam, cum/quom, ubi, ut), andere sind durch Gliederungsverschiebung aus dem regierenden Satz in den abhängigen übergetreten (simulac, dum, quamvis).
d) partikellose Nebensätze
"bloßer Konjunktiv", vgl. Text

3. nach dem Satzglied des übergeordneten Satzes, das der untergeordnete Satz vertritt:

a) Subjekt- und Objektsätze indirekte Fragesätze, ein Teil der Relativ-, Final- und Konsekutivsätze
b) Attributsätze Relativsätze
c) Adverbialsätze die übrigen Nebensätze, nämlich Konsekutiv-, Final-, Kausal-, Temporal-, Konditional-, Konzessiv- und Vergleichssätze

4. nach dem Grad der Abhängigkeit:

a) Nebensätze ersten Grades
b) Nebensätze zweiten Grades
c) Nebensätze dritten Grades

A. Besonderheiten im Gebrauch der Modi und Tempora im abhängigen Satz

1. Modi in Nebensätzen (§ 227)

1. Die Entstehung der Nebensätze aus der Beiordnung erklärt, daß der Modus der abhängigen Sätze ursprünglich der gleiche wie der in den entsprechenden selbständigen Sätzen war.
In einigen Fällen steht aber der Konjunktiv als Zeichen der Unterordnung („eher äußerlich“) anstelle des eigentlich vorgesehenen Indikativs.

2. Außer den Nebensätzen, die immer im Konjunktiv stehen (selbständig oder Unterordnung bezeichnend), kann jeder andere Nebensatz in den Konjunktiv treten, wenn sein Inhalt als Meinung eines anderen (v. a. regierendes Subjekt) dargestellt wird: obliquer Konjunktiv.
Da diese innerlich abhängigen Nebensätze als notwendige Ergänzung des übergeordneten Satzes empfunden werden, steht in Beziehung auf das Subjekt des übergeordneten Satzes stets das Reflexivum.

Stets innerlich abhängig sind:
- alle Nebensätze der „oratio obliqua“
- indirekte Fragesätze sowie die quin-Sätze nach „non dubito“ etc.
- abhängige Begehrsätze

Nie innerlich abhängig (außer oratio obliqua) sind jedoch die Konsekutivsätze !

3. Während im Deutschen nur gelegentlich ein Konjunktiv im untergeordneten Satz durch bloße Angleichung an den Konjunktiv des übergeordneten Satzes hervorgerufen wird (Komme, was da wolle.), ist diese Modusassimilation im Lateinischen ungleich häufiger.

(Nebensätze, die ein Verb des Sagens oder Meinens / Verbum dicendi oder sentiendi enthalten, das schon für sich darauf hinweist, daß es um die subjektive Meinung des Sprechenden geht, stehen nicht selten auch noch im Konjunktiv.)


2. Tempora in Nebensätzen

In den Sätzen „Iussisti. Fiet.“ Ist die Zeitstufe der beiden Handlungen vom Standpunkt der Gegenwart des Sprechenden aus als vergangen und zukünftig bezeichnet.
Dieser selbständige oder absolute Tempusgebrauch kann beibehalten werden, wenn die beiden Sätze zu einem Satzgefüge zusammengeschlossen werden: Fiet, quod iussisti.
Soll aber der Befehl als etwas bezeichnet werden, das geschehen sein muß, ehe die Haupthandlung eintreten kann, dann ist der Punkt, von dem aus die Zeit des Nebensatzes bestimmt wird, nicht mehr die Gegenwart des Sprechers, sondern die Zeitstufe der Haupthandlung.
In diesem Fall wird die bezogene oder relative Zeit gesetzt, die angibt, ob eine Nebensatzhandlung vor, gleichzeitig mit oder nach der Handlung des Hauptsatzes erfolgt. Es gelten die Regeln der Zeitenfolge.

Obwohl diese Regeln für indikativische und konjunktivische Nebensätze verschieden sind, scheint es nicht ratsam, den lateinischen Terminus für die geregelte Zeitenfolge (consecutio temporum) auf die konjunktivischen Nebensätze zu beschränken.

Bei manchen Nebensatzarten ist es dem Sprecher überlassen, ob ein absolutes oder bezogenes Tempus vorliegt. Gelegentlich gibt es aber auch bestimmte Normen.
Insgesamt findet sich in konjunktivischen Sätzen die bezogene Zeitgebung häufiger als in indikativischen, da die bezogene Zeit die Unterordnung besonders deutlich macht.

a). Zeitgebung in indikativischen Nebensätzen (§ 228)

) Bezogenes Tempus

1. Bei strenger Gleichzeitigeit steht im Haupt- und Nebensatz das gleiche Tempus.
Diese strenge Gleichzeitigkeit findet sich vor allem in den mit dum oder quoad (solange als) eingeleiteten Temporalsätzen sowie bei faktischem quod und identischem cum.
(Im Deutschen wird im Gegensatz zum Lateinischen häufig das Futur durch das Präsens ersetzt.)

2. Bei Vorzeitigkeit des Nebensatzes steht in Beziehung auf
- ein Präsens : Perfekt
- ein Futur : Futur II
- ein Präteritum : Plusquamperfekt

(Auch hier ist die Abneigung des Deutschen gegen die Bezeichnung der Vorzeitigkeit in Futur, Präsens oder Präteritum zu beachten.)

) Selbständiges Tempus

Selbständiges Tempus findet sich ...

1. fast immer in Temporalsätzen mit cum inversum, postquam, ut, ubi, cum primum, dum, donec, quoad, antequam und priusquam, wenn diese Sätze eine einmalige Handlung der Vergangenheit angeben

2. oft in anderen Nebensätzen, die gegenüber dem Hauptsatz selbständigere Geltung haben, besonders in Kausal- und Relativsätzen

b) Zeitgebung in konjunktivischen Nebensätzen (§ 229)

) Bezogenes Tempus

Bezeichnung der Gleich- und Vorzeitigkeit

Grundregeln:

1.Einem Haupttempus (Präsens, präs. Perfekt, Futur I und II) im übergeordneten Satz entspricht im Nebensatz bei ...
- Gleichzeitigkeit : Konjunktiv Präsens
- Vorzeitigkeit : Konjunktiv Perfekt

2. Einem Nebentempus (Imperfekt, hist. Perfekt, Plusquamperfekt) im übergeordneten Satz entspricht im abhängigen Satz bei ...
- Gleichzeitigkeit : Konjunktiv Imperfekt
- Vorzeitigkeit : Konjunktiv Plusquamperfekt

Einzelheiten:

1. Das historische Präsens bewirkt eintweder entsprechend seiner Form präsentische oder entsprechend seiner Bedeutung präteritale Zeitenfolge.
Der historische Infinitiv gilt klassisch für die Zeitenfolge als Nebentempus.
Das präsentische Perfekt wird gewöhnlich als Haupttempus behandelt (immer bei Präteritopräsentien wie novi, memini), seltener als Nebentempus.
Nach dem potentialen und prohibitiven Konjunktiv Perfekt steht stets die Zeitenfolge wie nach einem Haupttempus.

2. Für Nebensätze zweiten Grades ist das Tempus des unmittelbar übergeordneten Satzes maßgebend.
(Fälle strenger Gleichzeitigkeit (Koinzidenz) haben in über- und untergeordnetem Satz das gleiche Tempus.)

3. Bei Abhängigkeit eines Nebensatzes von einer infinitiven Verbalform (Infinitiv, Partizip, Gerundium und Supinum) richtet sich die Zeitenfolge nach dem nächst übergeordneten „Verbum finitum“; nur der Infinitiv (und meist auch das Partizip) Perfekt bedingt ohne Rücksicht auf das übergeordnete Verbum die Zeitenfolge eines Nebentempus’.

4. Während das Deutsche und das Lateinische beim Irrealis darin übereinstimmen, daß der Konjunktiv Imperfekt keine Vergangenheit, der Konjunktiv Plusquamperfekt keine Vorvergangenheit bezeichnet, dehnt das Deutsche diese Verwendungsweise auch auf andere Fälle aus, indem nur Gedachtes, Negiertes, in abgemildeter Form Ausgesagtes in einen dem Irrealis der Form nach gleichen Konjunktiv tritt.

Bezeichnung der Nachzeitigkeit (§ 230)

Da es im Lateinischen einen Konjunktiv des Futurs nicht gibt, tritt in konjunktivischen Nebensätzen zur Bezeichnung einer Nachzeitigkeit entweder eine Umschreibung oder ein Ersatz ein.

1. Die Umschreibung

Da es im Lateinischen einen Konjunktiv des Futurs nicht gibt, tritt in konjunktivischen Nebensätzen zur Bezeichnung einer Nachzeitigkeit entweder eine Umschreibung oder ein Ersatz ein.

1. Die Umschreibung durch den Konjunktiv Präsens / Imperfekt (coni. Periphrast. act.) kommt fast nur in indirekten Fragesätzen sowie bei „non dubito quin“ u. ä. vor.

2. In allen Fällen tritt Ersatz durch den Konjunktiv Präsens / Imperfekt ein (Zeitadverbien der Zukunft wie mox, brevi oder Umschreibung mit posse zur näheren Bestimmung).

Besonders ...

a) wenn sich die Beziehung auf die Zukunft schon aus dem übergeordneten Satz ergibt (immer bei Begehrsätzen).
b) stets beim Futur Passiv

) Selbständiges Tempus (§ 231)

Absolutes Tempus in konjunktivischen Nebensätzen findet sich:
1.häufig in Konsekutivsätzen, und zwar Konjunktiv Präsens, wenn die Aussage des Nebensatzes auch noch für die Gegenwart des Redenden Gültigkeit hat, Konjunktiv Perfekt, wenn die Aussage keine Erzählung, sondern eine Feststellung enthält (unabhängig also das konstatierende Perfekt stünde).

2. gelegentlich in anderen Nebensätzen (aber nie in Finalsätzen), und zwar Konjunktiv Präsens nach einem Nebentempus, wenn es sich um eine allgemeingültige Aussage handelt, Konjunktiv Perfekt nach einem Nebentempus, wenn die Feststellung vom Standpunkt der Gegenwart des Redenden aus gemacht wird.

3. fast immer bei Zwischenbemerkungen des Schriftstellers, die in keiner inneren Beziehung zum nächst übergeordneten Satz stehen.

4. stets (also auch nach übergeordnetem Haupttempus) beim Konjunktiv Imperfekt als Potentialis und Dubitativ der Vergangenheit sowie als Irrealis der Gegenwart.


B. Arten der Unterordnung

1. Indirekte Fragesätze

Vorbemerkungen (§ 232)

1. Alle indirekten Fragesätze gelten als innerlich abhängig, stehen also im Konjunktiv, richten sich nach den Gesetzen der Zeitenfolge in konjunktivischen Nebensätzen und haben bei Bezug auf das Subjekt des übergeordneten Satzes das Reflexivum. Die Negation ist stets non.

2. Man unterscheidet wie bei den direkten Fragesätzen Wort- und Satzfragen; während sich letztere stets nach etwas Unbekanntem erkundigen, können die Wortfragen sich auch auf positive (bekannte) Tatsachen beziehen („ich weiß, wer das getan hat“) und demgemäß nicht nur von Ausdrücken des Fragens und Nichtwissens, sondern auch des Sagens und Wissens abhängen. Besonders in diesem Fall geraten die indirekten Fragesätze in die Nähe der Relativsätze, von denen sie sich oft nur geringfügig unterscheiden.

Als Grundregel darf jedoch gelten, daß nach einem Ausdruck des Sagens, Fragens, Wissens, wo im Deutschen sowohl relative als auch interrogative Auffassung denkbar ist, das Lateinische den indirekten Fragesatz bevorzugt. Diese Bevorzugung ist besonders dort zu beachten, wo im Deutschen mit den genannten Ausdrücken ein substantivisches Objekt (bzw. Subjekt) verbunden ist.

Hängt im Deutschen von einem Verbumdes Sagens oder Wissens ein Objekt mit Relativsatz ab, so seht im Lateinischen dafür ein indirekter Fragesatz, in den das Objekt des übergeordneten Satzes hineingenommen wird.

3. Ohne Einfluß auf Tempus und Modus des Verbums sind erstarrte Formeln wie ...
- nescio quis irgendwer
- nescio quo modo irgendwie
- nescio quo pacto irgendwie
- mirum quantum ganz außerordentlich
- nimium quantum ganz außerordentlich

a) Indirekte Wortfragen

b) Indirekte Satzfragen

Sie werden eingeleitet:

1. gewöhnlich durch num oder -ne (ob, ob nicht, ob etwa)
2. durch nonne (ob nicht) nur nach quaerere
3. durch an (ob nicht) und an non (ob) nach Ausdrücken des Nichtwissens und Zweifelns wie haud scio (sciam), nescio, dubito, dubium est, incertum est
4. durch si (mit Konjunktiv, Grundbedeutung „für den Fall, daß“) nach Verben des Wartens und Versuchens (auch wenn sie nur dem Sinne nach zu ergänzen sind).

c) Indirekte Doppelfragen

Sie werden wie die direkten Doppelfragen durch utrum (oder: ne) ... an eingeleitet (ob ... oder).

Selten und meist nur bei gemeinsamem Verbum wird nur zum zweiten Glied der Doppelfrage die Partikel an (oder: -ne) gesetzt.

oder nicht“ heißt gewöhnlich „necne“ (selten: an non).


2. Finalsätze (Begehr- und Absichtssätze)

Vorbemerkungen

1. Die Finalsätze werden durch "ut", negativ durch "ne" (bei eindringlichen Mahnungen auch durch "ut ne") eingeleitet (konjunktionslose Begehrsätze: $ 226).

Sowohl ut als auch ne lassen sich auf den unabhängigen Satz zurückführen:
rogo te, ut venias. ut venias ! rogo te.
omnes te rogamus, ne desis. ne desis ! omnes te rogamus.

2. Auch wo im Dt. die Negation zu Pronomina oder Adverbien gezogen wird, bleibt im Lat. ne.

ne quis; ne quid damit niemand; damit nichts
(ne aliquis, ne quisquam damit überhaupt niemand)
ne quando, ne umquam damit nie
necubi damit nirgends

3. Ein zweiter Finalsatz wird nach ut durch neque oder neve (neu), nach ne klassisch nur durch neve fortgeführt.
"Damit weder ... noch" heißt "ne aut ... aut".

4. Die Finalsätze vertreten entweder das Objekt (bzw. Subjekt bei unpersönlichen Ausdrücken) des übergeordneten Satzes, wie in ...

oro te, ut respondeas ich erbitte deine Antwort
optandum fuit, ut veniret sein Kommen war wünschenswert

oder eine adverbiale Bestimmung des Zwecks, wie in ...

Romam me contuli, ut amicum ich begab mich zum Besuch meines Freundes nach Rom
convenirem

Im ersten Falle wird der finale Objekts- bzw. Subjektssatz oder Begehrsatz gleichsam als notwendig vom übergeordneten Verb gefordert (deutsch "daß" oder Inf. mit "zu"), im zweiten Fall, dem sog. finalen Adverbialsatz oder Absichtssatz, liegt der Zweck erst im abhängigen Satz selbst (dt. "damit" oder Inf. mit "um zu").

a) Finale Objekt- und Subjektsätze (§ 234)

Sie stehen nach den "verba postulandi" und "curandi" wie:

verba postulandi:

rogare - bitten
orare - "
petere - "
hortari - auffordern, ermahnen
monere - "
postulare - fordern
flagitare - “
imperare - befehlen
edicere - “
optare - wünschen
suadére - raten
adducere - veranlassen
impellere - “
permovere - “
permittere - erlauben
exspectare - erwarten

verba curandi:

curare - Sorge tragen
laborare - sich bemühen
contendere - “
dare operam - sich Mühe geben
facere - bewirken, durchsetzen
efficere - “
perficere - “
assequi - erreichen
impetrare - erreichen durch Bitten
id studere - danach streben, darauf bedacht sein
id agere - “
id spectare - “

Verres Siciliae civitates hortatur Verres forderte die sizilischen Gemeinden
Et rogat, ut arent, ut serant. nachdrücklich auf, zu pflügen und zu säen.

Caesar tertiae aciei imperavit, Cäsar verbot dem dritten Treffen, ohne
ne iniussu suo concurreret. seinen Befehl gegen die Feinde vorzugehen.

Est boni viri id tenere in amicitia, Es zeugt von einem guten Charakter, darauf
ne quid fictum sit neve
simulatum.

Legati cum militibus colloqui Die Legaten fingen an, auf die Soldaten einzureden und
coeperunt eosque hortari, ut sie aufzufordern, Pompeius gegenüber ihre Pflicht zu tun
suum officium Pompeio und dessen Lage nicht gering einzuschätzen.
praestarent neve eius fortunam
despicerent.

Gallis persuaderi, ut diutius Die Gallier ließen sich nicht bewegen, sich länger
morarentur neque suis auxilium aufzuhalten und ihren Landsleuten keine Hilfe zu bringen.
ferrent, non poterat.

Caesar postulavit, ne aut Cäsar verlangte von Ariovist, weder die Häduer noch deren
Haeduis aut eorum sociis Bundesgenossen zu bekriegen.
bellum inferret Ariovistus.

Haec lex in amicitia sanciatur, Es soll unverbrüchliches Gesetz in der Freundschaft sein,
ut neque rogemus res turpes unanständige Forderungen weder zu stellen, noch, wenn sie
nec faciamus rogati. uns gestellt werden, zu erfüllen.

Zusätze:

1. Nach den Verben des Bewirkens wie facere, efficere, perficere, assequi u. ä. ist sowohl finale (verneint: ne) als auch konsekutive (verneint: ut non) Auffassung möglich.

2. Auch nach Verben der Meinungsäußerung steht finales "ut" oder "ne", wenn nicht eine Tatsache, sondern eine Aufforderung folgt:

dico eum venire - ich sage, daß er kommt
dico ut veniat - ich sage, daß er kommen möge

Je nach der Bedeutung des abhängigen Satzes finden sich hierbei im Deutschen zuweilen verschiedene Ausdrücke, so bei ...

mit AcI: mit "ut" oder "ne":

censere der Ansicht sein dafür stimmen
concedere zugestehen, einräumen erlauben
(ad)monere (jmd.) erinnern mahnen, negativ: warnen
persuadere überzeugen überreden
videre einsehen zusehen, sorgen (=provid.)

Epicurus censet parere animum Epikur ist der Ansicht, daß der Geist der Vernunft gehorchen
rationi posse. können.

aber:

Senatores censuerunt, ut Die Senatoren stimmte dafür,
Lentulus in custodiam traderetur Lentulus in Gewahrsam zu
(ähnlich: Lentulum in custodiam nehmen.
tradentum esse).

Concedes hoc crimen esse Du wirst wohl zugeben, daß dies Verbrechen das schlimmere
gravius; concede igitur, ut ist; gestatte also, daß es vorangestellt wird.
anteponatur.

Vos admoneo de hac re Ich erinnere euch daran, daß es hierüber nie einen Zweifel
numquam esse dubitatum. gegeben hat.

aber:
Te monui, ut caveres. Ich mahnte dich, vorsichtig zu sein.

Satis vobis persuasum esse Es muß eure feste Überzeugung sein, daß nichts, was
debet nihil esse utile, quod unehrenhaft ist, nützlich ist.
non honestum sit.

aber:
Orgetorix civitati persuasit, Orgetorix überredete seine Landsleute, ihr Gebiet zu
ut de finibus suis exirent. verlassen.

Vitam omnem perturbari Irrtum und Unwissenheit verwirren, wie wir sehen, das ganze
videmus errore et inscientia. Leben.

Vide, ne facinus facias ! Sieh zu, daß du nichts Böses tust.
(höfliche Umschreibung des
verneinten Befehls)

3. Finalsatz im Wechsel mit Infinitiv bzw. AcI:

a) Die Verba des Beschließens (statuere, constituere, decernere, alicui placet) haben sowohl "ut" als auch Inf. bei sich.
Im allgemein überwiegt bei gleichem Subjekt der Inf., bei ungleichem "ut" oder AcI mti prädikativem Gerundivum.

Verres statuerat non adesse. Verres hatte beschlossen, nicht anwesend zu sein.

Statuunt, ut X milia hominum Sie beschließen, daß 10 000 Menschen in die Stadt
in oppidum submittantur. geschickt werden sollen.

Caesar statuit sibi Rhenum Cäsar entschied sich, daß er den Rhein zu überschreiten
esse transeundum. habe.

b) Bei "consilium capere" stehen Inf., "ut" oder Gerundium (selten) bzw. Gerundivum im Genitiv. Dabei folgen Inf. und ut-Sätze nach, das Gerundivum wird meist voran- oder zwischengestellt. Der Inf. wird gemieden, wenn zu "consilium" eine attributive Bestimmung tritt.

Consilium ceperunt ex oppido Sie faßten den Plan, aus der Stadt zu fliehen.
profugere.

Galli belli renovandi consilium Die Gallier fassen den Plan, aus der Stadt zu fliehen.
capiunt.

Capiunt consilium necessarium, Sie fassen den erforderlichen Entschluß, die Aufgabe
ut suscipiant ipsi negotium. selbst anzugreifen.

c) nach "velle" steht selten (bes. bei ungleichen Subjekt) "ut", oft aber der bloße Konj.: § 226

b) Finale Adverbialsätze (Absichtssätze) (§ 235)

Sie stehen nach beliebigen übergeordneten Verben zur Beziehung einer Absicht; im übergeordneten Satz steht oft ein Hinweis wie ...

idcirco, eo, ob eam rem deshalb
ea mente, eo consilio in der Absicht
ea condicione, ea lege unter der Bedingung

Pompeius, ne duobus Von dort zog Pompeius ab, um nicht von zwei Heeren
circumluderetur exercitibus, ex eingeschlossen zu werden.
eo loco discedit.

Ad te ne haec quidem scribo, Nicht einmal dies schreibe ich dir, damit mein Brief,
ne cuiusquam animum meae sollte er abgefangen werden, nur ja bei niemand Anstoß
litterae interceptae offendant. erregt.

Dispositi sunt exploratores, Es wurde eine Postenkette aufgestellt, damit die Römer
necubi effecto ponte Romani nirgendwo eine Brücke bauen und mit ihren Truppen
copias traducerent. übersetzen könnten.

Caesar magni interesse Cäsar hielt es für sehr wichtig, die Kohorten zu sich ins Lager
arbitrabatur cohortes ad se zu führen, damit durch Schenkungen oder falsche
in castra traducere, ne qua Nachrichten kein Sinneswandel einträte.
aut largitionibus aut falsis
nuntiis commutatio fieret
voluntatis.

Diligentia est adhibenda in Soll eine Freundschaft geschlossen werden, so muß man
amicitiis comparandis, ut ne Sorgfalt walten lassen, damit man nicht eines Tages einen
quando amare incipiamus eum, zu lieben beginnt, den man irgendeinmal hassen könnte.
quem aliquando odisse
possimus.

Plerique perverse, ne dicam Viele wollen fälschlicher-, um nicht zu sagen
impudenter, habere talem unverschämterweise einen zum Freund haben, der so ist,
amicum volunt, quales ipsi esse wie sie selbst nicht sein können.
non possunt.

Jedoch "ut non dicam", wenn nicht ein stärkerer Ausdruck vermieden, sondern etwas nicht
zur Sache gehöriges übergangen werden soll:

Ut plura non dicam neque Um nicht zu weitschweifig zu werden oder an Beispielen
aliorum exemplis confirmem, von anderen die Bedeutung des persönlichen Einflusses
quantum auctoritas valeat. im Kriege nachzuweisen, sollen Beispiele des Pompeius
(selbst) herangezogen werden.

"Damit desto" vor Komparativ heißt häufiger "quo" als "ut eo":

Rationem consilii mei accipite, Vernehmt den Sinn meines Planes, damit ihr mit desto
quo firmiore animo ad proelium größerem Mut in den Kampf zieht.
prodeatis.

c) Verneinte Begehrsätze nach den Verba timendi und impediendi (§ 236)

1. Nach den Verben des Fürchtens (timere, metuere, vereri), ferner bei "periculum est"
(es besteht Gefahr) heißt "daß" "ne", "daß nicht" "ne non" (seltender "ut").

"Ne" erklärt sich aus der Beiordnung: "vereor, ne a te dissentiam" hieß ursprünglich "möchte ich von dir nicht abweichen ! (Aber) ich fürchte es.". "Ut" geht möglicherweise auf das "ut" der indirekten Frage zurück: "veremur, ut hoc natura patiatur" also "wie sollte dies die Natur zulassen !", d. h. "die Natur dürfte es nicht zulassen. Wir hegen Furcht (hierüber).".

Vereor, ne, dum minuere velim Ich fürchte, die Arbeit zu vermehren, indem ich sie zu
laborem, augeam. verringern suche.

Vereor, ne exercitum firmum Ich fürchte, er kann kein starkes Heer haben.
habere non possit.

Summum periculum est, ne Es besteht höchste Gefahr, daß die Provinzen sämtlich
amittendae sint omnes verlorengehen.
provinciae.
Ea omnes, ne acciderent, Wir alle hatten Angst davor, daß dies eintreten würde.
timebamus.

Orator metuo ne languescat Der Redner wird alt und läßt nach, fürchte ich.
senectute.

Vereri te arbitror, ne per nos Ich glaube, du hast Angst, deine Rede könnte durch uns
sermo tuus emanet et ii bekannt werden und du dir den Zorn derer aufladen, die du
tibi suscenseant, quos übergangen hast.
praeterieris.

Auch "cavere" (sich hüten) und "interdicere" (untersagen) haben "ne":

Ea ne accidant, caveamus ! Hüten wir uns, daß das geschieht !

Id neque feci adhuc nec mihi Einerseits habe ich das bisher nie getan und andererseits
tamen, ne faciam, interdictum glaube ich nicht, daß es mir zu tun verboten ist.
puto.

"Vereri, timere" in der Bedeutung "sich scheuen" mit Inf.: § 166.
"Cavere" mit bloßem Konjunktiv: § 218.

2. Nach den Verben des Hinderns und Widerstehens kann sowohl ein Satz mit "ne" als auch mit "quominus" stehen:

impedire - hindern recusare - sich weigern
deterrere - abschrecken obstare - im Wege stehen
prohibere - abhalten ob-, resistere - sich widersetzen

Cinnam prohiberi melius fuit Es wäre besser gewesen, Cinna unter allen Umständen
impedirique, ne tot summos daran zu hindern, soviel bedeutende Männer zu töten.
viros interficeret.

Id ne fieret, obstiti. Ich habe mich dem widersetzt.

Non deterret sapientem metus Den Weisen hält die Todesfurcht nicht davon ab, für die
mortis, quominus suis consulat. Seinen zu sorgen.

Ähnlich: "per me stat, quominus" (ich bin schuld, daß nicht)

Stetisse per Trebonium, Es schien an Trebonius gelegen zu haben, daß die Soldaten
quominus milites oppido die Stadt nicht einnahmen.
potirentur, videbatur.

Prohibere hat häufiger den Infinitiv.
"Non recusare" und "non deterrere" haben auch "quin".

3. Konsekutivsätze (Folgesätze)

Vorbemerkungen

1. Die Konsekutivsätze bezeichnen eine tatsächliche oder mögliche Folge bzw. Wirkung;
sie werden eingeleitet mit "ut" (daß) oder "ut non, nemo, nihil" etc. (daß nicht, niemand, nichts)
und fortgeführt mit "neque". Der Modus ist stets der Konjunktiv.

Bei der Erklärung des Konjunktivs ist nicht sicher, ob von dem Deliberativ bei fragendem "ut" nach negativem Obersatz ("fieri nullo pacto potest, ut hoc non dicas", eigtl.: "wie solltest du das nicht sagen wollen ? das ist ganz unmöglich"), von dem Potentialis bei modalem "ut" ("ita paravi copias, facile ut vincam", eigtl.: "so habe ich Truppen vorbereitet, wie ich wohl leicht siegen möchte") oder von noch anderen Verwendungsweisen des Konjunktivs auszugehen ist. Sicher ist nur, daß sich der Konjunktiv, wie im Altlatein noch teilweise zu verfolgen, von den Sätzen mit möglicher Folge schließlich auch auf die Sätze mit tatsächlicher Folge oder Wirkung ausgebreitet hat (in denen eigentlich der Indikativ zu erwarten wäre).

2. Das Tempus ist bald selbständig, bald (besonders in den enger mit dem übergeordneten Satz verbundenen konsekutiven Subjektssätzen) bezogen: § 231.

a) Konsekutive Subjektsätze (§ 237)

Das Subjekt des übergeordneten Satzes vertreten Konsekutivsätze nach den unpersönlichen Ausdrücken des Geschehens, Folgens u. ä., wie:

fieri (non) potest - es ist (un)möglich
fit - es geschieht
ita (quo) factum est - so geschah es
est - es ist der Fall
accidit - es ereignet sich
evenit, usu venit - es ereignet sich
efficitur - daraus ergibt sich
(mihi) contingit - es gelingt (mir)
accedit (huc, eo) - es kommt hinzu
sequitur - daraus folgt
reliquum est - es bleibt noch
restat - es bleibt noch
mos est - es ist Sitte
consuetudo est - es ist Brauch

Est ut dicis, Antoni, ut plerique Es ist so, wie du sagst, Antonius, daß recht viele
philosophi nulla tradant Philosophen keine Vorschriften über die Rede geben.
praecepta dicendi.
Aliquot de causis acciderat, Aus verschiedenen Gründen war es dazu gekommen,
ut Galli belli renovandi consilium daß die Gallier sich entschlossen, den Krieg wieder
caperent. aufzunehmen.

Ad Appi Claudi senectutem Zum hohen Alter des Appius Claudius kam noch hinzu,
accedebat etiam, ut caecus daß er blind war.
esset.

His erat rebus effectum, ut Hierdurch war erreicht worden, daß tausend cäsarianische
mille equitum Caesaris septem Reiter es wagten, dem Angriff von siebentausend
milium Pompeianorum impetum Pompeianern standzuhalten, und sich nicht vor ihrer
sustinere auderent neque Überzahl fürchteten (ohne zu fürchten ...).
eorum multitudine terrerentur.

nachklassisch:

In eo erat, ut discederem. Ich war daran, wegzugehen.
("es war soweit gekommen, daß ... ")

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