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Dienstag, 31. Juli 2012

HUSSERL, EDMUND


File:Edmund Husserl 1900.jpg

* 08.04.1859
+ 26.04.1938

Edmund Husserl war ein deutscher Philosoph mit jüdischen Wurzeln. Er begründete die Phänomenologie.



Er wurde 1901 Professor in Göttingen und seit 1916 Professor in Freiburg im Breisgau. Husserl begründete die Phänomenologie und wollte mit ihr (in Überwindung des Psychologismus, Historismus und Szientismus) nicht nur die Philosophie als apriorisch "strenge Wissenschaft", sondern auch die Einzelwissenschaften neu begründen. Hierfür konstatierte Husserl die Existenz eines "reinen Bewusstseins", aus dem sich die objektive Welt ableiten lässt. Zu gültigen Aussagen gelangt man durch eine Folge immer radikalerer (ikrrationaler, intuitiver) Reduktionsschritte: Zu den Phänomenen durch "phänomenologische Reduktion" (Ausklammern der realen Welt), zur Wessensstruktur des Bewusstseins durch "eidetische Reduktion" (Ausklammern der [bildhaften] Vorstellungen), zur transzendentalen Sphäre durch die "transzendentale Reduktion" (Ausklammerung des Übersinnlichen); sie erschliesst die "transzendentale Subjektivität" (das reine Bewusstsein), die den Sinn von Welt und Weltinhalt und somit alle Gegenständlichkeit konstituiert.
Husserl beeinflusste Philosophen wie M. Scheler, N. Hartmann und M. Heidegger.
Werke: Philosophie als strenge Wissenschaft (1911), Ideen zu einer reinen Phänomenologie (1913), Formale und transzendentale Logik (1929).



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